Nach Brand in Schule schaffte sich die Feuerwehr Werne neue Technik an

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Zu einem Brand in einer Werner Schule musste die Feuerwehr Werne im Jahre 2006 ausrücken. Ein Einsatz mit Folgen.

Werne

, 08.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Hurra, hurra die Schule brennt.“ An den Titel dieses Filmklassikers dachte niemand, als im März 2006 die Fürstenhofschule in Brand geriet. Das Ende vom Lied: Die Schule musste abgerissen werden. Dabei war der Brand an sich gar nicht so spektakulär, wie man vielleicht meinen könnte, wenn eine Schule brennt.

Heizlüfter fing Feuer

„Das Problem war die Ständerbauweise des Gebäudes“, erklärt Feuerwehrchef Thomas Temmann. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass ein Heizlüfter Feuer gefangen und die Decke in Brand setzt hatte. Das Feuer fraß sich dann durch die Zwischendecken und Hohlräume des Ständerbauwerks. „Es rauchte und qualmte, als wir eintrafen, aber wir fanden das Feuer nicht“, erinnert sich auch Pressesprecher Bodo Bernsdorf. Doch irgendwo musste es sein, denn es kam immer und immer mehr Rauch. Die Feuerwehrleute stocherten im Dunkeln auf der Suche nach dem Brandherd.

Schwelbrände lokalisieren

„Damals hatten wir noch keine Wärmebildkameras, die die Umgebungstemperaturen aufzeigen“, erklärt Temmann. „Aber seither schon.“ Denn mit Hilfe der Wärmebildkamera lassen sich Temperaturunterschiede ausmachen und so auch Schwelbrände schnell lokalisieren. Gezielt kann die Feuerwehr dann Wände einreißen und Decken aufbrechen, um Brandherde und Glutnester zu löschen.

Damals musste jedoch mit viel Aufwand nach dem Feuer gesucht werden – und der Schaden, den das Feuer auf seinem Weg anrichten konnte, ließ sich nicht mehr minimieren.

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