Nach Terror: Werner reist frühzeitig aus Brüssel ab

Trauerbeflaggung in Werne

Sebastian Krumkamp aus Werne hat die Terroranschläge in Brüssel aus nächster Nähe miterlebt. Zurzeit macht er ein Praktikum im Europaparlament. Auch den Tag nach dem Terror verbrachte er teilweise noch in Brüssel und schildert uns seine Beobachtungen.

WERNE

, 23.03.2016, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Terror: Werner reist frühzeitig aus Brüssel ab

Werne trauert um die Opfer der Terroranschläge in Brüssel: Die Fahnen vor dem Stadthaus hingen am Mittwoch auf halbmast.

Der 28-Jährige absolviert derzeit ein Praktikum beim Europaabgeordneten Elmar Brok (CDU). Nachdem er den Tag selbst im Parlament verbracht hatte, kehrte Krumkamp gestern spontan nach Werne zurück: „Das Parlament ist zwar nicht offiziell geschlossen, aber wer nicht unbedingt hinmusste, sollte zuhause bleiben.“

Für den Werner bedeutete das eine verfrühte Reise in den Heimaturlaub. „Ich bin am Morgen noch mal zum Parlament gelaufen, weil ich dort abgeholt wurde. Auf den Straßen ist zwar deutlich weniger los als sonst, das Leben scheint sich aber schon wieder zu normalisieren“, sagte er am Mittwoch im Gespräch mit unserer Redaktion.

Wieder Alltag ab Dienstag?

Am Ostermontag geht es für ihn dann wieder zurück nach Brüssel – und ab Dienstag rechnet Sebastian Krumkamp dann wieder mit einem normalen Arbeitsalltag in der belgischen Hauptstadt. 

Die Werner Stadtverwaltung zeigte sich unterdessen solidarisch mit den Opfern der Terroranschläge in der belgischen Hauptstadt. Die Flaggen vor dem Stadthaus waren am Mittwoch auf halbmast gehisst - so wie in zahlreichen anderen Städten.

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