Diesen Weg nahm der Nagelstudio-Prozess: Im Gebäude der Staatsanwaltschaft (r.) wurde die Anklage formuliert. Dann rollten die Akten durch den gläsernen Gang in luftiger Höhe zum Amtsgericht Münster, das die U-Haft gegen einige Angeklagte anordnete. Schließlich ging es weiter zum Landgericht (hinteres Gebäude), das seit Juni gegen den Nagelstudio-Clan verhandelt.
Diesen Weg nahm der Nagelstudio-Prozess: Im Gebäude der Staatsanwaltschaft (r.) wurde die Anklage formuliert. Dann rollten die Akten durch den gläsernen Gang in luftiger Höhe zum Amtsgericht Münster, das die U-Haft gegen einige Angeklagte anordnete. Schließlich ging es weiter zum Landgericht (hinteres Gebäude), das seit Juni gegen den Nagelstudio-Clan verhandelt. © Matthias Münch
Gerichtsprozess um Clanmitglieder

Nagelstudio-Prozess: Ein Angeklagter aus der Bande wird aus Gefängnis entlassen

Menschenhandel, Steuerhinterziehung und Geldwäsche: Im Nagelstudio-Prozess, bei dem sich auch vieles in Werne abspielte, ist ein Angeklagter aus der Bande nun auf freien Fuß gekommen.

Da waren’s nur noch vier: Im Nagelstudio-Prozess am Landgericht Münster ist am Freitag der zweite von ursprünglich sechs Angeklagten auf freien Fuß gekommen. Gegen den jüngsten aus der vietnamesischen Bande, einen 29-jährigen Mann aus Bergkamen, trennte die 12. Große Strafkammer das Verfahren ab und verhandelte am Freitag (23. Oktober) nur gegen ihn. Am Ende des Tages wurde der Mann mit einer Geldauflage von 3500 Euro aus dem Gefängnis entlassen.

Vorwurf der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe

Angeklagter legte umfassendes Geständnis ab

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