Nebel-Suppe macht in der Silvesternacht die Orientierung fast unmöglich

Verkehrsprobleme

Wer in der Silvesternacht nach Hause wollte, konnte schnell die Orientierung verlieren. Das lag nicht unbedingt am Alkohol. Sondern an dem dichten Nebel. Zumindest in Teilen Wernes.

Werne

, 01.01.2020, 12:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nebel-Suppe macht in der Silvesternacht die Orientierung fast unmöglich

Dichter Nebel in der Silvesternacht 2019/2020 in Teilen von Werne. Wie hier im Bereich Fürstenhof war die Sicht oftmals gleich null. © Jörg Heckenkamp

Wer mit dem Auto, oder selbst mit dem Fahrrad, am frühen Neujahrsmorgen nach Hause wollte, konnte schnell die Orientierung verlieren. Über viele Teile Wernes hatte sich eine dichte Nebel-Suppe gelegt. Die Sicht betrug bisweilen nur zwei/drei Meter. Zum Glück gab es wohl nur einen Unfall aufgrund der Nebelbänke.

So wurde die Freiwillige Feuerwehr Werne zu einem offenbar durch die schlechte Sicht bedingten Unfall auf der Varnhöveler Straße gerufen. „Zum Glück ist nicht viel passiert“, sagt Feuerwehrsprecher Bodo Bernsdorf auf Anfrage. Ansonsten blieb die Silvesternacht für die Retter aus Werne ruhig.

Nebel vor allem im Norden des Kreises Unna

Bis auf die kleine Karambolage auf der Varnhöveler Straße gab es keine polizeibekannten Probleme durch den dichten Nebel. „Der hatte sich offenbar vor allem im Nordkreis des Kreises Unna ausgebreitet“, berichtet eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Unna sei beispielsweise vom Nebel weitgehend verschont geblieben.

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Dafür war die graue Wand in Werne umso dichter. Autofahrer schlichen mit eingeschaltetem Warnblinklicht vorsichtig über die Straßen. Sie hielten unentwegt Ausschau nach Fahrbahnmarkierungen und den Bordsteinen als Orientierungslinien. Manchmal stieg sogar ein Beifahrer aus und erkundete vorsichtig vor dem Wagen den Weg.

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