Neue Termine für Werner Oldtimer-Fans

Treff findet weiter statt

Lange ging es hin und her um das bekannte Werner Treffen für Oldtimer-Fans: Erst war der Treffpunkt am letzten Wolf zu klein geworden, dann gab es am neuen Standort finanzielle Schwierigkeiten. Nun gibt es Grund zum Aufatmen: Das Treffen findet weiter statt. Wir verraten die Details.

WERNE

, 03.01.2017 / Lesedauer: 3 min

Das bekannte Treffen an der ehemaligen Wirtschaft Zum letzten Wolf an der B54 wurde schon im Frühjahr beendet - aus Platzproblemen. Auch am neuen Ort auf Hof Blasum gab es ein Problem - die Kosten waren zu hoch. Bis zuletzt war unklar, ob die Treffen weiter stattfinden.

Doch jetzt steht fest: Das Oldtimer-Treffen hat eine Zukunft.

Das sind die spontan entstandenen beiden Nachfolge-Veranstaltungen: 

  • bei dem Lackier- und Autospezialisten Eichler, Froningholz 4;
  • auf dem Hof Schulze Blasum der Familie Laurenz in Stockum, Blasum 1.

Beide entschlossen sich im Sommer 2016 nach der Absage des bekannten Treffens am Letzten Wolf, eigene Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Ralf Eichler bot drei, Johannes Laurenz vier Termine an. Auf Nachfrage bestätigten beide Oldie-Freunde: „Wir machen auch in 2017 weiter.“

Planung läuft gerade

Dabei kann Ralf Eichler noch keine genauen Termine nennen: „Anfang des Jahres wollen wir alles absprechen und die Daten festlegen.“ Er plane wieder drei, vielleicht vier Treffen in 2017, beginnend im Monat April. Ob sich die Freunde von altem Chrom und Lack wieder jeweils sonntags bei ihm treffen, stehe noch nicht hundertprozentig fest. „Möglicherweise nehmen wir auch die Samstage.“ Wie gesagt, die Planungsphase läuft. Ähnlich sieht es bei Johannes Laurenz aus.

Auf dem Hof Schulze Blasum sollen auch 2017 wieder schicke Schätzchen rollen. Die aber bereits im März und mittwochs. Großes Plus für den Ausrichter: „Wir haben uns mittlerweile mit der Stadt geeinigt und eine Baugenehmigung erhalten.“ Die sei nötig, weil es sich ja eigentlich um einen landwirtschaftlichen Betrieb handele, der nun anders genutzt werde. So müsse man bei mehreren Hundert Besuchern entsprechend Toiletten bereitstellen. 

Der Vorteil der Genehmigung: „Wir müssen zwar einmal investieren, aber dafür entfallen die Einzelkosten pro Veranstaltung.“ Denn in diesem Jahr, als die Treffen mehr oder weniger provisorisch abliefen, musste der Hof Schulze Blasum jedes Mal rund 1000 Euro zahlen, unter anderem für die Genehmigung und die Schankerlaubnis.

Bereits beim letzten Treffen im Oktober hatte der Landwirt daher Eintritt genommen: 3 Euro von den Besuchern, 2 Euro von den Ausstellern.

„Aber der Preis ist von allen akzeptiert worden, schließlich bieten wir dafür auch einen schönen Rahmen“, sagt Laurenz. Daher wolle er auch im kommenden Jahr bei dem Prinzip des Eintrittspreises bleiben.

 

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