Ordnungsamt in Werne blickt auf 1. Mai: Verschärfte Kontrollen in der Diskussion

Corona-Virus in Werne

Eine Party zum Tanz in den Mai wird es auch 2021 nicht geben. Verstöße gegen die Kontaktregeln sind aber zu befürchten. Das Ordnungsamt Werne diskutiert bereits Maßnahmen rund um den 1. Mai.

Werne

, 14.04.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im vergangenen Jahr haben sich die Bürger vorbildlich an das Kontaktverbot gehalten. Die Polizei hatte am Cappenberger See am 1. Mai nichts zu tun. Auch in diesem Jahr prüft das Ordnungsamt Werne, wie man sich auf den Feiertag, der auf einen Samstag fällt, vorbereiten kann.

Im vergangenen Jahr haben sich die Bürger vorbildlich an das Kontaktverbot gehalten. Die Polizei hatte am Cappenberger See am 1. Mai nichts zu tun. Auch in diesem Jahr prüft das Ordnungsamt Werne, wie man sich auf den Feiertag, der auf einen Samstag fällt, vorbereiten kann. © Marcel Schürmann (A)

Bepackter Bollerwagen, laute Musik und kühle Getränke - das, was vor allem für viele Jugendliche zum 1. Mai dazugehört, wird wieder nicht erlaubt sein. Im vergangenen Jahr haben sich die Verantwortlichen aus dem Ordnungsamt der Stadt Werne mit den Nachbarstädten ausgetauscht, wie man Verstöße gegen die Corona-Regeln unterbinden kann. Dabei nahmen sie vor allem den beliebten Treffpunkt, den Cappenberger See in Lünen, in den Blick.

In diesem Jahr werde man wohl genauso verfahren, erklärt Kordula Mertens, Ordnungsamtsleiterin der Stadt Werne. Man sei derzeit in den Gesprächen, wie man sich auch in diesem Jahr auf mögliche Feierlichkeiten rund um den 1. Mai vorbereitet kann. „Wir prüfen gerade gemeinsam mit der Polizei, ob wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssen“, sagt Mertens.

Mehr Mitarbeiter in Werne im Einsatz

Dazu könnte auch die Aufstockung des Personals gehören. Auch die Unterstützung des privaten Sicherheitsdienstes BAK, der immer wieder für die Stadt Werne im Einsatz ist, sei wieder denkbar. Vor allem in diesem Jahr, weil der 1. Mai auf einen Samstag fällt. Im vergangenen Jahr, so Mertens weiter, zeigte man sich mit dem Verlauf des 1. Mai zufrieden. Ordnungsamt und Polizei hatten an neuralgischen Orten verstärkt Präsenz gezeigt. „Letztes Jahr waren die Regeln noch relativ neu. Mittlerweile sind die Kontaktregeln allen bekannt“, sagt Mertens.

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