Paar aus Werne betrog Anleger und muss in Haft

Urteil gesprochen

Der 51-jährige Werner und seine frühere Lebensgefährtin und Mitarbeiterin haben Anleger mit falschen Versprechen um mehr als 100.000 Euro betrogen. Das Dortmunder Landgericht hat den Mann nun zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Auch die Frau muss hinter Gitter.

WERNE

09.03.2017, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Prozess um betrügerische Finanzvermittlungen hat das Dortmunder Landgericht einen 51-jährigen Mann aus Werne zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Auch die frühere Lebensgefährtin und Mitarbeiterin des Mannes muss ihre Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten im Gefängnis verbüßen.

Mit Geld der Anleger eigenen Lebensunterhalt finanziert

Beide hatten im Prozess letztlich vollumfängliche Geständnisse abgelegt. Sie gaben zu, Anleger mit falschen Versprechen um mehr als 100.000 Euro betrogen zu haben. Fast immer rieten sie ihren Kunden dazu, bestehende Lebensversicherungen aufzulösen und das frei werdende Geld in neue, lukrativere Anlagen zu stecken.

Dabei ließen die Angeklagten die Summen jedoch nicht direkt an die neuen Adressen, sondern auf ein Zwischenkonto überweisen. Von diesem hoben sie selbst das Geld ab – und verbrauchten es unter anderem für ihren Lebensunterhalt.

Aus dem einstigen Paar sind erbitterte Gegner geworden. Die Frau hatte den Werner im Prozess als Menschen geschildert, der sie ständig bedroht, erniedrigt und heruntergeputzt habe.

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