Pipeline-Bau: Unterlagen liegen nun aus

Gasleitung von Werne nach Gronau

Zwischen Werne und Gronau soll eine 70 Kilometer lange Gas-Pipeline mit einem Durchmesser von 1,20 Meter entstehen. Der Bau soll 2018 beginnen; nun liegen bis zum 8. Oktober Planunterlagen aus. Wir zeigen, welchen Verlauf die Leitung nehmen soll.

WERNE

, 26.08.2014, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie beim Bau dieser Pipeline in Brandenburg wird bei den Arbeiten zwischen Werne und Gronau-Epe ein breiter Arbeitsstreifen entstehen.

Wie beim Bau dieser Pipeline in Brandenburg wird bei den Arbeiten zwischen Werne und Gronau-Epe ein breiter Arbeitsstreifen entstehen.

Denn die Bauarbeiten werden eine erhebliche Schneise in die Landschaft schlagen. "Während der Bauphase wird ein Arbeitsstreifen benötigt, der rund 38 Meter breit ist", sagt Schmied. Im Anschluss werde der Streifen jedoch wieder rekultiviert. "Danach sehen Sie nicht, dass dort eine Pipeline verläuft. Dass der Bau der Leitung notwendig ist, hat der Bund mit dem Netzentwicklungsplan Gas 2013 festgestellt. Dort heißt es, die Pipeline sei notwendig, um die Gasversorgung des Bundes in Nord-Süd-Richtung sicherzustellen. "Unter anderem soll die Leitung dazu dienen, das Kraftwerk Emsland in Lingen mit Gas zu versorgen", weiß Schmied.

Das Raumordnungsverfahren, das jetzt begonnen hat, dient als Vorbereitung zum Planfeststellungsverfahren. Der Bau der Leitung ist also rechtlich noch nicht sicher. Die rechtsverbindliche Festlegung der Leitungstrasse erfolgt dann voraussichtlich Anfang 2016 in einem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren. Mit dem Bau soll dann voraussichtlich im Frühjahr 2018 begonnen werden.  Die Verfahrensunterlagen können nun bis zum 8. Oktober bei den Kreisen Borken, Coesfeld und Unna und bei der Bezirksregierung Münster eingesehen werden. Außerdem sind alle Unterlagen

online abrufbar. Den geplanten Verlauf der Pipeline können Sie außerdem in den folgenden Dokumenten nachvollziehen:  

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt