Zukunftsplanung Horne

Pläne für Natur-Horne in Werne: Wehr an der Hornemühle wird umgebaut

Auf mehrere Jahrzehnte ist das Projekt „Werne neu verknüpft“ angelegt. Es startete mit der Umgestaltung der ehemaligen B54 im Innenstadtbereich. Nun gibt es Pläne zum Horne-Umbau.
Das Wehr an der Hornemühle soll anlässlich der naturnahen Umgestaltung des Baches umgebaut werden. © Jörg Heckenkamp (A)

Im Rahmen des Zukunftsprojektes „Werne neu verknüpft“ soll der nordwestliche Innenstadt-Rand ein völlig neues Aussehen bekommen. Grundüberlegung ist die Steigerung der Aufenthalts- und Lebensqualität. Ein erster Schritt erfolgte mit dem Neubau des Kreisverkehres an der Burgstraße und dem Tempolimit auf 30 km/h auf der Münsterstraße.

Doch neben verkehrlichen Aspekten enthält dieses auf Jahrzehnte angelegte Vorhaben auch Pläne für die Umgestaltung der Horne. Denn der stadtnahe Bach ist aus Gründen des Hochwasser-Schutzes tief in ein künstliches Bett gelegt worden und führt schnurgerade an der Werner Innenstadt vorbei. Das soll sich ändern.

Ökologische Umgestaltung der Horne

Die Stadt beabsichtigt, die Horne zwischen Südring (Freilichtbühne) und Vinzenzstraße (oberhalb des Hundeübungsplatzes) ökologisch umzugestalten. Dazu sind etliche Maßnahmen geplant. Was genau, darüber können sich die Bürger in der sogenannten Offenlegung der Pläne informieren. Sie sind einsehbar vom 18. Oktober bis einschließlich 17. November beim Kommunalbetrieb Werne, Abteilung Stadtentwässerung, Konrad-Adenauer-Platz 1, Zimmer 210, Herr Wenzel: Tel. (02389) 7 16 65 Herr Reher Tel. 7 16 68. (Die Stadt bittet um Terminabsprache).

Vorgesehen ist unter anderem der Umbau des Wehres an der Hornemühle sowie weiterer sogenannter Querbauwerke Bachlauf. Zu den Gewässer-Entwicklungsmaßnahmen gehören zudem die Anlage von Sekundärauen, Profilaufweitungen sowie eine abschnittweise Neutrassierung der Horne. Insbesondere in dem Bereich zwischen Hansaring und Feuerwache. Die alte Gewässertrasse soll größtenteils verfüllt werden, das verbleibende Stück als Altarmstruktur bestehen bleiben.

Der in die Horne mündende Piepenbach soll naturnah angebunden werden. Die Planung sieht außerdem die abschnittweise Verlegung eines gewässerbegleitenden Weges, den Neu- beziehungsweise Rückbau von Fußgängerbrücken und die Anlage von neuen Rad- beziehungsweise Fußwegen vor, die an die vorhandenen Wege angeschlossen werden sollen. Allerdings müssen die Planer bei all diesen Maßnahmen immer an den Hochwasserschutz denken.

  • Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis einschließlich Donnerstag, 2. Dezember 2021, schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen erheben bei der Stadt Werne oder der Anhörungsbehörde: Kreis Unna, Untere Wasserbehörde, Edisonstr. 1a, 59199 Bönen, (Az. 69.2/ 66 30 23 – 10 – 42), Ansprechpartne Sigrid Einecke, Tel. (02303) 27 – 12 69, oder Christian Makala, Tel. (023 03) 27 – 2969.
  • Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine vorherige telefonische Terminabsprache unbedingt erforderlich.