Plastikfrei einkaufen in Werne - geht das?

rnSelbsttest Umwelt

Der Ruf nach Plastikmüll-Reduzierung wird lauter. Wir haben es ausprobiert: Kann ich beim Einkauf in Werne komplett auf Kunststoffverpackungen verzichten?

von Julian Reimann

Werne

, 08.01.2019 / Lesedauer: 9 min

Im Durchschnitt verbraucht der Deutsche pro Jahr 222 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf. Ab 2021 sollen nach einem EU-Gesetzesentwurf Einweg-Plastikprodukte aus den Regalen der Supermärkte verschwinden. Der hohe Plastikverbrauch soll und muss gestoppt werden. Als Beweis reicht ein Blick auf zugemüllte Strände in manchen Teilen der Welt.

Doch wie leicht kann man seinen Plastikmüll-Verbrauch reduzieren? Funktioniert im Moment ein Leben ganz ohne Plastik überhaupt? Wir haben in Werne den Test gemacht und versucht, einen kompletten Einkauf ohne Plastikverpackungen hinzubekommen.

Schon vor dem Einkauf voller Rucksack

9.43 Uhr: Auf meinem Küchentisch liegen alle möglichen Dinge, die ich für meinen plastikfreien Einkauf benötige. Die Vorbereitung auf den Einkauf hat deutlich länger gedauert, als es sonst bei mir der Fall ist. Schließlich muss ich an genügend Gefäße denken, in denen ich lose Produkte sicher nach Hause transportieren kann.

Also liegen neben meinem Einkaufszettel und den Stofftaschen, die ich auch vor diesem Experiment immer genutzt habe, Stoffnetze für Obst und Gemüse sowie Glasbehälter und Dosen für die losen Artikel. Alles zusammen kommt in meinen Rucksack, der durch die ganzen Glasbehälter schon jetzt relativ schwer ist.

10.07 Uhr: Als erstes suche ich eine Bäckerei auf. Auch wenn ich weiß, dass ich mein Brot in einer Papiertüte bekomme, bin ich dennoch gespannt. Bisher hatte ich nämlich noch keinen Kaffee, den ich nun versuche, mit meinem eigenen Becher zu kaufen.

Kaffee im eigenen Becher und Brot in der Tüte

Wie zu erwarten ist der Kauf eines Brotes ohne Plastikverpackung in der Bäckerei Kanne in der Steinstraße, in die es mich verschlagen hat, kein Problem. Dann bestelle ich meinen Kaffee und frage sofort, ob ich den in meinen Thermobecher gefüllt bekommen kann. Ein bisschen komisch fühlt sich das schon an. Ein älterer Herr hinter mir sagt leise zu seiner Frau: „Was die jungen Leute heute alles machen...“

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - auch beim Einkauf.“
Karin Baumann, Verbraucherzentrale Unna

Die freundliche Verkäuferin ist hingegen wenig erstaunt über meine Anfrage und nimmt ohne Nachfrage meinen Becher über die Theke. Das ging einfach. Beim Bezahlen erklärt mir die Verkäuferin, dass ich zehn Prozent spare. Nur, weil ich meinen eigenen Becher mitgebracht habe. Sieh an, man wird in gewisser Weise für das Einsparen des To-Go-Bechers belohnt.

Auf dem Weg nach draußen fällt mir auf, dass die Bäckerei eigene Mehrwegbecher verkauft, um den Kunden einen Anreiz zu geben, auf die Pappbecher zu verzichten. Vielleicht wird mein restlicher Einkauf doch leichter, als gedacht, wenn sich Lebensmittelhändler bereits auf Kunden wie mich eingestellt haben. Man muss nur fragen.

Verbraucherzentrale hilft bei der Umstellung auf Plastikvermeidung

Die Überwindung, an Theken von Bäckereien, Metzgereien oder ähnlichem nachzufragen, ob man die Produkte auch in dem eigenen Behälter mitnehmen kann, nennt auch die Verbraucherzentrale in Unna als eine Hürde bei der Umstellung auf einen plastikfreien Einkauf.

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, sagt Karin Baumann von der Umweltberatung der Verbraucherzentrale auf Anfrage der Redaktion. „Je nachdem, wie jemand bisher eingekauft hat, ist die Umstellung natürlich unterschiedlich groß und zum Teil auch unbequem.“

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Die Verbraucherzentrale in Unna hat sich komplett auf die Umweltberatung spezialisiert. Seit 1991 kann sich jeder an die Beratungsstelle wenden und sich über Themen des Umweltschutzes im Alltag informieren. Nur ein kleiner Teil der Verbraucherzentralen in Deutschland bietet eine Umweltberatung an.

Abfallfragen nicht immer ganz einfach

Die für Werne am nächsten gelegenen Stellen sind Kamen und eben Unna. Im vergangenen Jahr haben mehr als 1700 Menschen alleine in Unna das Beratungsangebot wahrgenommen. Hinzu kam eine ähnlich hohe Zahl an Aktionen in Kindergärten, Schulen oder Stadtfesten. Die Beratungsstelle in Kamen organisierte sogar mehr als 5000 Aktionen.

„Die Abfalltrennung in Deutschland ist unübersichtlich.“
Karin Baumann, Verbraucherzentrale Unna

Fragen zur Abfallvermeidung oder dem richtigen Entsorgen stehen an zweiter Stelle der am häufigsten gestellten Fragen in Unna. „Das liegt vor allem daran, dass die Abfalltrennung in Deutschland ziemlich unübersichtlich und teilweise auch nicht ganz logisch ist“, so Baumann. „Deswegen bieten wir bei uns auch eine Abfallberatung an, die über die richtige Trennung bis hin zum Vermeiden von Abfällen geht.“

Dabei wolle man die Leute vor allem dazu sensibilisieren, weniger Plastikmüll zu produzieren. „Wir geben praktische Tipps für den Alltag, wie das Mitnehmen von Stoffbeuteln und Dosen für das Mittagessen. Oder wie den Verzicht auf To-Go-Becher.“ Bereits mit wenigen, einfachen Umstellungen könne man die Menge an Plastikmüll reduzieren.

Bei Obst und Gemüse reicht die „natürliche Verpackung“

10.21 Uhr: Den Großteil meines Einkaufs versuche ich im Rewe am Konrad-Adenauer-Platz zu bekommen. Hier erwarte ich dann doch größere Schwierigkeiten, alles von meiner Liste ohne Plastikverpackung zu bekommen. Bei der Auswahl von Obst und Gemüse habe ich aber noch keine Probleme.

Hier und da sind zwar einige Produkte in Plastik eingepackt, unverpackte Alternativen sind in den meisten Fällen jedoch vorhanden. Einzelne Artikel lege ich einfach so in den Wagen, schließlich müssen die so oder so gewaschen oder geschält werden. Für beispielsweise Äpfel habe ich ein Stoffnetz dabei, weshalb ich die Plastiktüten neben den Obstkisten getrost ignorieren kann.

In der Kühlabteilung muss ich dann das erste Mal ein bisschen suchen. Aber auch hier werde ich fündig: Milch und Joghurt vertreibt die Marke Landliebe auch in Glasflaschen. Viel teurer ist beides dadurch nicht. Maximal 50 Cent Unterschied zu anderen Marken plus Pfand lässt sich der Hersteller für die umweltschonende Variante kosten.

An der Frischetheke geht nichts ohne Plastik

Bei Wurst und Käse wird es dann das erste Mal schwierig. In der Kühlabteilung ist, wie zu erwarten war, jedes Produkt in ordentlich Plastik eingeschweißt. Meine Hoffnung, an der Frischetheke Aufschnitt in meine mitgebrachten Boxen legen zu lassen, zerschlägt sich.

Die Verkäuferinnen erklären mir, dass sie aus hygienischen Gründen meine Dosen nicht über die Theke nehmen oder die Ware von ihnen aus herüberreichen dürfen. Ein erster Dämpfer. Und der nächste folgt sogleich: Auch Nudeln oder Reis gibt es nur in Plastikverpackungen – wie beim Aufschnitt wundert mich das jedoch nicht wirklich.

Plastikfrei einkaufen in Werne - geht das?

Das Ergebnis des Lebensmitteleinkaufes: Viele der Lebensmittel kann man ohne große Umstellungen im Alltag ohne Plastik einkaufen. © Julian Reimann

Dafür überrascht mich der Blick ins Gewürzregal. Die Firma Ankerkraut bietet eine breite Gewürzpalette in Glasflaschen mit Korkenverschluss an. Ein bisschen erinnert der Abschnitt des Regals an eine Hexenküche. Ich bin nicht nur von der Optik überzeugt, sondern auch vom Preis angetan.

Trotz aufwendigerer Verpackung ist das Paprikapulver, das ich kaufen möchte, günstiger, als bei den nebenan stehenden Marken. Mit dem Gefühl, den Großteil bereits problemlos ohne Plastikverpackung erstanden zu haben, zahle ich und mache mich auf zum nächsten Geschäft.

Mehrwegbehälter an der Frischetheke haben sich nicht bewährt

Dass Waren an der Frischetheke nicht in mitgebrachte Dosen gelegt werden dürfen, ist nicht nur beim Rewe in Werne der Fall. „Aufgrund der Verantwortung des Lebensmittelunternehmers und des schwer prüfbaren Hygienezustandes der mitgebrachten Behälter halten wir die Vorgehensweise für problematisch“, erklärt Annika Amshove von der Unternehmenskommunikation der Rewe-Group Dortmund auf Anfrage.

Um den Kunden dennoch entgegenkommen zu können, habe man 2017 in ausgewählten Märkten ein System mit Mehrwegbehältern an der Frischetheke getestet. Kunden konnten dabei die Behälter mit Wurst und Käse nach dem Verzehr wieder abgeben und neue erhalten. Die wiedergebrachten Dosen wurden dann gereinigt.

„Die Reinigung der Behälter erforderte jedoch ein hohes Maß an Energie sowie vergleichsweise aggressive chemische Spülmittel und viel Wasser“, so Amshove. Da das für die Umwelt nicht unbedingt besser sei und da die Akzeptanz bei den Kunden eher zurückhaltend gewesen sei, habe man den Test wieder eingestellt.

„Naural Labing“ soll Plastik bei Obst und Gemüse vermeiden

Dennoch versuche man bewusst, auf Plastikmüll zu verzichten, wenn es sich vermeiden lässt. Gerade bei Obst und Gemüse verzichte man immer mehr auf Verpackungen, indem man auf das System des „Natural Labeling“ zurückgreife: Produkte werden dabei für die Etikettierung nicht eingeschweißt sondern mit einem Laser „markiert“.

Komplett auf Plastik verzichten könne man jedoch nicht. „Plastikverpackungen machen auch Sinn, da sie die Produkte gerade bei der Lagerung und dem Transport vor äußerlichen Einwirkungen schützen“, meint Amshove. „Der Produktschutz und die Steigerung der Haltbarkeit sind eine sehr wichtige Aufgabe der Verpackung.“

„Kunststoffverpackungen werden aus verschiedensten Gründen eingesetzt.“
Annika Amshove, Unternehmenskommmunikation Rewe-Group Dortmund

Auch Karin Baumann ist der Meinung, dass nicht jede Plastikverpackung an sich schlecht sei. „Manche Produkte können einfach nicht lose im Laden liegen“, erklärt sie. „Die würde dann auch niemand mehr kaufen.“ Daher versuche man, die Bürger auch gar nicht mit radikalen Umstellungen abzuschrecken. Vielmehr wolle man die Kunden von einfachen, aber effizienten Maßnahmen überzeugen, um den Plastikmüll zu reduzieren.

Overmann unterstützt den plastikfreien Einkauf

10.50 Uhr: Da ich davon ausgehe, dass auch beispielsweise Aldi meine fehlenden Artikel nicht plastikfrei vertreibt, versuche ich mein Glück bei Lebensmittel Overmann. Auch hier hätte ich theoretisch mein Obst und Gemüse ohne Plastik bekommen können. Nudeln und Reis finde ich aber auch hier nicht mit umweltfreundlicherer Verpackung.

Dafür habe ich an der Frischetheke Erfolg. Aufgrund jüngster Erfahrungen frage ich, bevor ich bestelle, ob ich den Aufschnitt in meine Dose bekommen könnte. Die freundliche Verkäuferin scheint sich gar nicht über die Anfrage zu wundern und antwortet stattdessen: „Das können wir sehr gerne machen.“ Es geht doch!

Ich muss meine Dose allerdings genau über die Theke halten. Denn die Hygienevorschriften gelten auch hier. Nur scheint man eine Lösung gefunden zu haben, den Wünschen der Kunden entgegen zu kommen. „Immer mehr Kunden sprechen uns darauf an“, berichtet die Verkäuferin, während sie mir Wurst-Scheiben von der Fleischgabel in die Dose fallen lässt. „Mit der Hygiene haben wir keine Bedenken. Die Leute wollen ihre Sachen ja schließlich auch nicht in dreckigen Dosen haben und kommen mit sauberen.“

Auch im Reformhaus wenig „unverpackt“

11.02 Uhr: Meine letzte Hoffnung, Reis oder Nudeln ohne Plastikverpackung zu bekommen, setze ich auf das Reformhaus in der Magdalenenstraße. Fündig werde ich jedoch auch hier nicht. Dafür bekomme ich Brotaufstrich und Saft in Glasbehältern. Auch wenn sich der Preis deutlich von denen in Lebensmittelketten unterscheidet, bin ich dennoch zufrieden.

Da ich sowieso schon da bin, schaue ich auch gleich nach Kosmetika ohne Plastik. Fehlanzeige. Es gibt zwar eine Zahnbürste aus organischen Materialien, allerdings weist der Hersteller auch darauf hin, dass ein Teil aus Biokunststoff besteht und die gesamte Zahnbürste nur zu 94 Prozent recycelbar ist. Also lasse ich doch die Finger davon.

11.14 Uhr: Für meinen Tageseinkauf fehlen mir also nur noch Reis und Nudeln sowie alle Kosmetikartikel. Letztere versuche ich bei Rossmann zu bekommen, doch wie zu erwarten war, ist auch hier alles in Plastik verpackt.

Nächste „Unverpackt-Läden“ in Dortmund und Münster

Also muss ich mich für einen hundertprozentig plastikfreien Einkauf auf den Weg nach Dortmund machen, zum am nächsten gelegenen „Unverpackt-Laden“. Ärgerlich. Denn schließlich fahre ich mit dem Auto knapp 45 Minuten und verbrauche Benzin. Der Verzicht auf Plastik für meine Badezimmer-Artikel ist also somit kein Gewinn für die Umwelt.

Plastikfrei einkaufen in Werne - geht das?

Das Ergebnis des Einkaufes von Hygieneartikeln: Die Produkte muss man entweder bestellen oder außerhalb von Werne in Unverpackt-Läden kaufen. © Julian Reimann

Dafür kann ich nach dem Besuch in „Pur: loses & feines“ hinter alle fehlenden Artikel einen Haken machen. Reis und Nudeln bekomme ich für 49 beziehungsweise 29 Cent pro 100 Gramm. Wie in einem Kaufladen darf ich meine Produkte selbst in die mitgebrachten Gläser füllen (wenn ich die nicht dabei gehabt hätte, hätte ich auch welche kaufen können). Unverpackt einkaufen macht sogar mehr Spaß als gedacht.

Für die Mundhygiene finde ich eine Zahnbürste aus Bambus sowie Zahnputztabletten. Für die 140 Gramm Tabletten (entspricht knapp 500 Stück) zahle ich 15 Euro. Ganz schön happig, auch wenn die Menge über ein halbes Jahr reichen wird. Dafür spare ich beim Duschgel und Shampoo. Zwar könnte ich beides einzeln kaufen, doch der hilfsbereite Inhaber des Ladens verweist mich auf eine Seife, die ich als Duschgel, Shampoo und Rasierseife in einem benutzen kann. Sehr praktisch! Und natürlich ist die Seife ohne Mikroplastik.

Auch ohne „Unverpackt-Läden“ Plastikreduzierung möglich

Ein Unverpackt-Laden ist die Einkaufsvariante, bei der man am meisten Plastikmüll einspart. Jedoch kann nicht jeder mal eben so ein solches Geschäft aufsuchen. Je nach Wohnort sind weite Anreisen nötig, da es einfach nicht genug Unverpackt-Läden gibt.

Karin Baumann und ihre Kolleginnen von der Umweltberatung sind aber auch davon überzeugt, dass nicht zwingend jeder in einem Laden ohne Verpackungen einkaufen muss, um unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.

„Auf Plastikverpackungen beim Einkauf zu verzichten, kann einfach und unkompliziert sein“, erklärt Baumann. „Beim Einkaufen sollte man immer Stoffbeutel oder einen Korb dabei haben. Obst und Gemüse können lose oder in Stoffnetzen transportiert werden. Wenn man dann noch auf To-Go-Becher und Plastikflaschen verzichtet und dafür seine eigenen Trinkbehälter mitnimmt, kann man schon eine Menge einsparen.“

Sie selbst nimmt mittlerweile auch Dosen mit, in denen sie sich in der Pause ihr Mittagessen einfüllen lässt. „Wenn man das das erste Mal macht, ist es schon ein komisches Gefühl. Aber man gewöhnt sich schnell daran und doof angeschaut wurde ich auch noch nie.“

Fazit: Werne bietet mehr plastikfrei, als gedacht

Wieder zu Hause: Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, alles von meiner Liste einzukaufen. Abgesehen von den Zahnputztabletten bin ich insgesamt kaum teurer dabei weggekommen, als bei vorherigen Einkäufen. Auch der Aufwand war geringer als gedacht.

Wenn man sich einmal überwunden hat, einzufordern, den eigenen Kaffeebecher oder Aufbewahrungsdosen beim Kauf zu verwenden, dann macht ein Einkaufen ohne Plastik sogar Spaß. Und ich kann nicht abstreiten, dass es sich gut anfühlt, etwas für die Umwelt getan zu haben.

Schade ist nur, dass man lose Produkte, wie eben Reis und Nudeln, aber auch die Kosmetikartikel in Werne nicht kaufen kann. Deswegen extra nach Dortmund oder Münster zu den nächsten Unverpackt-Läden zu fahren, ist aufwendig und auch nicht gut für die Umwelt. Alles andere kann man aber problemlos ohne Plastik in Werne finden und einkaufen.

Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit, sich Lebensmittelkisten ohne jegliche Plastikverpackungen nach Hause liefern zu lassen. Viele Höfe aus der Umgebung unterstützen diesen Service. Neben Obst und Gemüse findet man dort auch beispielsweise Joghurt in Gläsern. Einen Umstieg auf einen bewussteren Einkauf kann jeder ausprobieren.

Tipps für einen Einkauf in Werne mit so wenig Plastik, wie möglich:

  • Immer einen oder mehrere Stoffbeutel mitnehmen, um auf Plastiktüten zu verzichten. Der Großteil des Plastikmülls entsteht durch eben diese Tüten.
  • Obst und Gemüse lose im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt kaufen.
  • Biokisten ohne Plastikverpackungen liefern die Anbieter „Abokiste“ und „Grünkäppchen“ nach Werne.
  • Auf To-Go-Becher verzichten und sogar beim Preis für den Kaffee sparen.
  • Eigene Mehrwegbehälter für Getränke oder das Mittagessen mitnehmen.
  • Wasser nicht in Plastikflaschen im Supermarkt kaufen, sondern selbst zu Hause sprudeln oder einfach Leitungswasser trinken.
  • Wer gerne auf noch mehr Plastik verzichten möchte, kann sich natürlich auch in einem Unverpackt-Laden umschauen oder Produkte, wie die Bambuszahnbürste, Zahnputztabletten oder Seife bestellen. Die Internetseite des Vertreibers „Hydrophil“ bietet ein umfangreiches Sortiment für Badezimmerartikel an.
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