Die Polizei zieht zwar ein positives Zwischenfazit zur Sim-Jü-Kirmes in Werne. Sie stellte aber auch Strafanzeigen. © Janka Hardenacke
Sim-Jü in Werne

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung auf Sim-Jü in Werne

Sim-Jü ist bislang ein friedliches Familienfest. Das Zwischenfazit der Polizei zu der Kirmes in Werne fällt positiv aus. Aber die Beamten nahmen am Wochenende dennoch Strafanzeigen auf.

Auf der Sim-Jü in Werne ist die Polizei stark vertreten. Die Beamten helfen unter anderem mit, wenn es zu Störungen während der Kontrolle der 3G-Regel kommen sollte. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Sicherheitsdienstes überprüfen stichprobenartig, ob die Besucherinnen und Besucher geimpft, genesen oder getestet sind. Am Wochenende sind somit bereits mehr als 13.000 Kontrollen durchgeführt worden, erklärt Ordnungsdezernent Frank Gründken. Falls es hierbei Probleme geben sollte, wird die Polizei hinzu gerufen.

Drei Strafanzeigen auf Sim-Jü gestellt

„Bisher ist das aber überhaupt nicht der Fall gewesen. Die Besucher zeigen eine hohe Bereitschaft, ihren Nachweis zu zeigen“, sagt Christian Stein, Pressesprecher der Polizei des Kreises Unna, am frühen Montagabend (25. Oktober). So habe es bisher keine problematische Situation gegeben, zu der die Polizei hätte zugezogen werden müssen.

An anderen Stellen auf der Kirmes jedoch gab es Einsätze für die Beamten. Laut Stein habe es am Wochenende demnach drei Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten gegeben. „Für so ein riesiges Volksfest ist das aber eine sehr geringe Zahl. Wir ziehen bislang eine sehr positive Bilanz“, so Stein weiter. Die Besucherinnen und Besucher seien insgesamt sehr diszipliniert – auch was die Kontrollen der 3G-Regel angeht.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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