Raum-Klima an der Marga-Spiegel-Sekundarschule stellt Techniker und Schulleiter zufrieden

Marga-Spiegel-Sekunderschule

Das Raum-Klima an der Marga-Spiegel-Sekundarschule hat sich deutlich verbessert. Das zeigt der aktuelle Monitoring-Bericht. Dennoch gibt es noch Handlungsbedarf.

Werne

, 23.11.2018, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Raum-Klima an der Marga-Spiegel-Sekundarschule stellt Techniker und Schulleiter zufrieden

An der Marga-Spiegel-Schule hat sich das Raum-Klima deutlich verbessert, wie auch der aktuelle Monitoring-Bericht zeigt. © Helga Felgenträger (A)

Im vergangenen Winter saßen einige Schüler der Marga-Spiegel-Sekundarschule noch mit T-Shirt im Klassenraum, so warm war es dort. Und im Sommer schwitzten sie um die Wette. Um das Raum-Klima in dem als Passivhaus-Standard errichteten Gebäude zu verbessern, wurde eine Kälte-Anlage installiert. Mit großem Erfolg, wie aktuelle Zahlen belegen.

„Die Investitionen für die Kälte-Anlage haben sich ausgezahlt“, erklärt David Sauss, zuständiger Mitarbeiter vom Institut für Gebäude- und Solartechnik an der TU Braunschweig, gleich zu Beginn seiner Ausführungen im Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb Werne. Er habe zunächst Bedenken gehabt, ob die Anlage in diesem Extrem-Sommer die gewünschten Ergebnisse erzielen könne. Doch es funktionierte.

Bilderbuchmäßige Messwerte

Während der Sommerferien wurde die Anlage abgeschaltet. Mehr als 32 Grad wurden gemessen. Einige Tage vor dem Schulbeginn schalteten die Techniker die Anlage wieder an. Sie sorgte dafür, dass die Temperatur in den Räumen konstant bei 22 bis 23 Grad gehalten werden konnte. „Den Effekt habe ich mir gar nicht so deutlich vorgestellt. Von den Messwerten war das bilderbuchmäßig“, sagt Stauss, der mit seinen Kollegen das Raum-Klima der Schule in Echtzeit am Bildschirm verfolgen kann und die Anlage entsprechend regulieren kann.

Das, was Stauss mit Zahlen belegt hat, kann Schulleiter Hubertus Steiner, täglich in dem Gebäude spüren: „Man merkt nicht nur die gefühlte Absenkung der Temperatur, sondern die Luft ist auch frischer.“ Und wenn die Anlage nicht lief, sei eine deutliche Verschlechterung spürbar gewesen. In diesem Extremsommer gab es dennoch einige Klassenräume, die sich stark aufgeheizt haben. In der dritten Etage auf der Südseite wurden laut Steiner Spitzenwerte erreicht. „Dann waren einzelne Räume für zwei bis drei Tage nicht benutzbar. Das können wir aber intern regeln“, sagt Steiner.

Während Techniker David Stauss insgesamt mit den erzielten Temperaturen zufrieden ist, wünscht er sich eine bessere Taktung der Laufzeiten. Der Speicher sollte möglichst ganz durchladen, damit die Maschine abgeschaltet werden kann. Dadurch würden sich auch Betriebskosten einsparen, so Stauss. Daran werde man in Zukunft arbeiten.

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