Red Ivy beim Open-Flair-Festival: „Erst war es die Hölle und dann war es nur noch cool“

rnMusikband aus Werne

Red Ivy hat das Open-Flair-Musikfestival erfolgreich eröffnet. Die Stimmung war gleich gut. Im Publikum gab es den ersten, typischen „Circle Pit“, wie Tobias Schroer (23) aus Werne berichtet.

Werne, Lünen, Selm, Dortmund

, 08.08.2019, 18:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst Nervosität, dann Urlaubsstimmung: Die Werner Band Red Ivy blickt zufrieden auf den Auftritt beim Open-Flair-Festival in Eschwege zurück. Die ehemalige Schülerband des St.-Christophorus-Gymnasiums spielte zum Auftakt des viertägigen Festivals in Hessen.

Die Alternative-Rock-Band um Sängerin Hannah Wetter aus Werne setzte sich in einer Online-Abstimmung gegen 1000 andere deutsche Nachwuchsbands durch. Seit Wochen hat sich Red Ivy auf diesen Moment vorbereitet: Am Mittwochnachmittag (7. August) um 15.15 Uhr durfte die Werner Band dann endlich beim Open Flair auf die Bühne.

Red Ivy beim Open-Flair-Festival: „Erst war es die Hölle und dann war es nur noch cool“

Den ersten Circle Pit auf dem Open Flair gab es beim Auftritt von Red Ivy. Die Stimmung war insgesamt ausgelassen. © Dominik Bruechler

Erst Hölle, dann ausgelassene Stimmung

„Die 30 Minuten vorher waren die Hölle. Man will einfach nur noch, dass es los geht“, erzählt Tobias Schroer (23), der Bassist der Band. Als die Musiker dann ihr erstes von insgesamt elf Liedern anstimmten, war die Nervosität schnell verflogen. „Dann versucht man, es nur noch zu genießen. Und nach dem Auftritt fühlt es sich am besten an“, sagt der 23-Jährige.

Mit ihrer Performance seien sie sehr zufrieden gewesen, erzählt der Werner. Den Zuschauern gefiel es auch. Am Ende gab es die gewünschte Zugabe. Etwa 1000 Zuschauer verfolgten den Auftritt der Werner Band, schätzt Tobias Schroer. „Man muss sich keine Hoffnungen machen, dass der Platz am Festivalnachmittag schon von Anfang an voll ist. Aber die Stimmung war ausgelassen. Es war richtig cool“, so der Bassist.

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Circle Pit und Wall of Death

„Es gab den ersten Circle Pit des Festivals und eine Wall of Death. Also es ging schon festival-typisch zur Sache“, sagt Tobias Schroer. Zur Erklärung: Beim Circle Pit hüpfen und tanzen und schubsen die Zuschauer in einem bewegenden Kreis. Beim Wall of Death bewegen sich zwei Gruppen aufeinander zu und laufen ineinander. Unter den Fans waren auch einige Freunde der Band.

40 Minuten lang spielte die Alternative-Rock-Band. Auch viele neue Songs stellte Red Ivy auf großer Bühne vor. Nach dem letzten Lied ging es mit großer Zufriedenheit wieder von der Bühne.

Red Ivy beim Open-Flair-Festival: „Erst war es die Hölle und dann war es nur noch cool“

Hannah Wetter ist die Sängerin der Band Red Ivy. Sie feierte am Donnerstag ihren 22. Geburtstag auf dem Festival. © Dominik Brüchler

Urlaub und Geburtstag

Bis Sonntag noch ist Red Ivy mit den Bandmitgliedern Hannah Wetter (Gesang), Tobis Schroer (Bass), Benedikt Schulz (Drums), Felix Möller (E-Gitarre, Keyboard) und Jean-Michel Kellermann (E-Gitarre) als Gast auf dem Festival, auf dem auch die Toten Hosen, The Offspring und die Fantastischen Vier spielen.

„Jetzt wollen wir einfach nur noch als normale Besucher das Festival genießen. Jetzt ist es ein bisschen wie Urlaub“, sagt Tobias Schroer. Passend dazu: Sängerin Hannah Wetter aus Werne feierte am Donnerstag (8. August) ihren 22. Geburtstag.

Red Ivy beim Open-Flair-Festival: „Erst war es die Hölle und dann war es nur noch cool“

Etwa 1000 Zuschauer waren bei dem Auftritt der Band dabei – darunter auch viele Freunde der Bandmitglieder. © Dominik Brüchler

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