Rekordradler hielt beeindruckenden Vortrag

Thomas Großerichter

Die Geschichte von Thomas Großerichter, der in 105 Tagen, einer Stunde und 44 Minuten die Welt umradelte, ist kein phantasievoll ausstaffierter Roman à la Jules Verne, sondern ist eben ein echtes Abenteuer - erzählt aus erster Hand.

WERNE

17.04.2013, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seine Zuhörer erlebten einen von den durchreisten Ländern, deren Menschen und ihrer Landschaft beeindruckten Großerichter, lernten aber auch den fluchenden unter „Leistungsdruck“ stehenden Rekordradler kennen, der im Dunkeln in Moldawien am Straßenrand sitzt und auf das Fahrzeug mit seinen zwei Begleitern wartet, denen von Grenzbeamten die Einreise aus formalen Gründen verwehrt wird. Auf der anderen Seite lernte das Trio Menschen kennen, die sich ebenfalls einer persönlichen Herausforderung stellten – wie beispielsweise in Australien Berta. Die 65-Jährige Mexikanerin war mit dem Rad unterwegs, um auf soziale Missstände in ihrer Heimat aufmerksam zu machen. Für Thomas Großerichter wurde, wie er es zu Beginn der Veranstaltung formulierte, „aus einem Traum eine Leidenschaft, aus Leidenschaft eine Vision“. Diese Vision wurde nach über zweijähriger harter Vorbereitungsphase dann zur Wirklichkeit, getrieben vom persönlichen Eindruck noch weit von den eigenen mentalen und physischen Grenzen entfernt zu sein. „Und gerade deswegen wollte ich ein noch extremeres Vorhaben starten, bei dem ich beweisen konnte zu was mein Körper in der Lage ist.“

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Klavierkonzert am Krankenhaussee
Klavierkonzert in Corona-Krise: Patienten des Krankenhauses lauschen der Hymne von Piano Margarita