Restimpfdosen nun auch für weitere Berufsgruppen

Corona-Schutzimpfung

Der Kreis Unna hat den Kreis der Personengruppen erweitert, die sich für Restimpfdosen registrieren lassen können. Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen wird das freuen.

Kreis Unna

, 30.04.2021, 14:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Weitere Personen dürfen sich Hoffnung machen, einer Restimpfdosis gegen Covid-19 zu bekommen. Der Kreis der Berechtigten wurde vergrößert.

Weitere Personen dürfen sich Hoffnung machen, einer Restimpfdosis gegen Covid-19 zu bekommen. Der Kreis der Berechtigten wurde vergrößert. © Kreis Unna / Theo Spanke

Seit einigen Tage haben Interessierte die Möglichkeit, sich vom Kreis Unna für sogenannte Restimpfdosen vormerken zu lassen. Restimpfdosen aus angebrochenen Vakzin-Fläschchen sind nur wenige Stunden haltbar. Damit jede einzelne Impfdosis dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird, hat der Kreis Unna eine digitale Warteliste eingeführt.

Jetzt hat das Land NRW den Kreis der Personen erweitert, die sich dort registrieren können: Ab sofort können sich auch Angehörige der Feuerwehr, Polizei sowie Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen und Berufskollegs dort eintragen.

Damit wird das Angebot um eine wichtige Personengruppe erweitert. Über die Internetseite www.kreis-unna.de/restimpfdosen können sich jetzt also folgende Menschen registrieren:

  • Personen mit Vorerkrankungen gemäß §3 oder §4 Coronavirus-Impfverordnung
  • Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Angehörige bestimmter Berufsgruppen gemäß Empfehlung des Ministeriums (Feuerwehr, Polizei, Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen und Berufskollegs)

Das Formular zur Registrierung ist übersichtlich gestaltet und innerhalb kurzer Zeit ausgefüllt. Voraussetzung für den Anspruch auf eine Restimpfdosis ist ein Wohnsitz im Kreis Unna beziehungsweise im Falle der Zugehörigkeit zu einer der genannten Berufsgruppen der Dienstort im Kreis Unna. Außerdem müssen die Interessierten innerhalb von maximal 60 Minuten am Impfzentrum an der Platanenallee in Unna sein können.

Der Kreis Unna betont, dass mit der Registrierung kein konkretes Impfangebot verbunden ist. Wie viele Menschen gegebenenfalls zum Zug kommen können, ist davon abhängig, ob und wenn ja wie viele Reste anfallen. Das kann im Vorfeld allerdings nie konkret gesagt werden.

Nach dem Anruf direkt ins Impfzentrum

Aus der Liste der auf diese Weise registrierten Impfwilligen werden – wenn Impfdosen abends übrigbleiben – aus der am höchsten priorisierten Gruppe Personen ausgewählt und dann kontaktiert. Dann heißt es für die Impfungen: Ab ins Auto, in Bus oder Bahn oder zu Fuß auf den Weg ins Impfzentrum machen!

Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen hatten zuletzt auch im Kontakt mit dieser Redaktion auf eine rasche Impfung gedrängt. Die rückt nun näher – auch ohne den grundsätzlichen Impf-Anspruch. Voraussichtlich ab Juni soll die Impfpriorisierung generell entfallen.

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