Radverkehr in Werne

„Roter Teppich“ entlang der Münsterstraße soll Radfahrer locken

Eine Firma hat am Dienstagmorgen (1. September) den neuen Radweg zwischen Penningrode und Kurt-Schumacher-Straße entlang der Münsterstraße aufgetragen - ein Teilstück von „Werne neu verknüpft“.
Der Radweg entlang der Münsterstraße in Werne ist am Dienstag (1. September) eingerichtet worden. © Eva-Maria Spiller

Am Dienstagmorgen (1. September) umranden noch Farbeimer und Verkehrshütchen die frisch aufgetragene rote Farbe, die künftig den Radweg vom Konrad-Adenauer-Platz bis zur Penningrode entlang der Münsterstraße darstellen soll.

Kurze Zeit später wird auch ab dem Kreisverkehr Becklohhof bis zur Kurt-Schumacher-Straße die dickflüssige rote Masse auf den Seitenstreifen des Asphalts aufgetragen. 800 Quadratmeter Zwei-Komponenten-Kaltplastik sei das, klärt ein Mitarbeiter des Straßenunterhaltungsdienstes Schomaker aus Emsdetten auf, der die Arbeiten durchführt. Das Material sei für seine Langlebigkeit bekannt.

Noch am frühen Dienstagnachmittag sollen die Fahrradsymbole auf die Radwege aufgebracht werden. Gegen 14 Uhr, rechnet der Mitarbeiter, werden die Radwege, die wie ein roter Teppich wirken, freigegeben.

Radweg ist Teil des Projektes „Werne neu verknüpft“

Der Radweg ist ein Teil des Regionaleprojektes „Werne neu verknüpft“, das bis 2029 die Bausteine Gewässer, Verkehr und Städtebau umsetzen will. Im Bereich Verkehr sind erste sichtbare Ergebnisse etwa der neue Kreisverkehr am Becklohhof.

Zuletzt waren die Kosten für das Großprojekt im November 2019 mit 18 Millionen Euro kalkuliert worden, nachdem der ursprünglich geplante Baustein „Energie“ – geplant war ein Nahwärmenetz für das Stadtzentrum – wegfiel und der Umbau der Horne zwischenzeitlich teurer geworden war.

Auch das Stück zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Penningrode wurde eingerichtet.
Auch das Stück zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Penningrode wurde eingerichtet. © Eva-Maria Spiller © Eva-Maria Spiller