RWE bringt Zeitplan durcheinander

Baustelle Innenstadt

Wer baut und buddelt, muss mit Verzögerungen rechnen. Gewisse Eventualitäten hat die Stadt bei der Innenstadt-Erneuerung auch einkalkuliert. Aber diese nun wirklich nicht.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 29.03.2011, 07:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Arbeiten zum Umbau der Fußgängerzone sind unter Umständen nicht bis Sim-Jü-Beginn beendet.

Die Arbeiten zum Umbau der Fußgängerzone sind unter Umständen nicht bis Sim-Jü-Beginn beendet.

Frust deshalb, weil jetzt die Forderung von RWE eintrudelte, die Strom- und die Gas-Hausanschlüsse in der Steinstraße zu überprüfen und gegebenenfalls zu tauschen. Ein Ansinnen, dessen Folgen für den Bau-Plan noch gar nicht richtig abzuschätzen sind. RWE-Sprecherin Regine Vogt bestätigt den Vorgang, kann aber nicht mehr klären, wann genau der Antrag zur Überprüfung der Hausanschlüsse erfolgt ist. Gisbert Bensch will mit seinen Experten nun die möglichen Auswirkungen ausloten. Seine Devise: „Der enge Zeitplan darf nicht über Gebühr strapaziert werden.“ Dennoch ist klar, dass die nachträgliche RWE-Forderung den gesamten Ablauf über den Haufen wirft. Ein Fachmann äußerte gegenüber den RN die Meinung, dass eine Fertigstellung vor Sim-Jü auf keinen Fall mehr zu schaffen sei. Was dann passiert? Dann tritt Plan B in Kraft. Will heißen, rechtzeitig vor dem Volksfest motten die Arbeiter die Baustelle provisorisch ein. Im Frühjahr 2012 ginge die Buddelei dann von vorne los.

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