Schießverbot auch für Varnhövel-Ehringhausen

Schützenvereine in Werne

Auch der Schützenverein Varnhövel-Ehringhausen in Werne ist vom Schießverbot betroffen. So oft es geht, versuchen die Mitglieder nun auf abgenommene Schießstände in der Gegend auszuweichen. Trotzdem mussten schon einige Termine ausfallen.

WERNE

15.03.2016, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schießverbot auch für Varnhövel-Ehringhausen

Der Vorstand der Schützen freut sich trotz Schießverbot auf die kommende Saison (v.l.): Daniel Krebs (2. Vorsitzender), Jörg Tolz (1. Kassierer), Melane Fränzer (1. Schriftführerin) und Christoph Hesener (Schießwart).

Das Schießverbot war bei der Frühjahrsversammlung des Schützenvereins Varnhövel-Ehringhausen am Freitagabend ein ernstes Thema. Trotz des Schießverbots ließen sich die 58 Schützen im Haus Havers die Vorfreude auf die Saison 2016 nicht nehmen.

Es gibt wenig abgenommene Stände

Christoph Hesener, Schießwart des Vereins, beteuerte: „Leider sind auch wir vom Schießverbot betroffen, wir dürfen erst einmal nicht schießen und müssen auf abgenommene Stände ausweichen.“ Das sei allerdings schwierig, weil es davon nur wenige gebe. Wenn alle Vereine ausweichen würden, blieben natürlich kaum Termine frei.

Bis sich dieser Zustand wieder ändert, wird wohl noch einige Zeit vergehen. „Der Verein hat einen eigenen Schießstand, aber der muss erst hergerichtet werden. Wir informieren uns und werden den Stand nach den Richtlinien umbauen müssen. Das kann sich allerdings über Monate hinziehen. Der Kalender der Behörden ist voll.“

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Eigener Stand soll bald umgebaut werden

Die ersten Termine sind bereits ausgefallen. So auch das Mannschaftsschießen der Kompanien. „Deswegen beeilen wir uns, die Behörden zu kontaktieren, damit der Stand bald fertig ist.“ Dennoch gab es für die Schützen noch genügend Gründe, sich zu freuen.

Daniel Krebs, der zweite Vorsitzende, blickte auf die wichtigsten kommenden Termine. Besonders Ende Mai wird es bunt: Am vorletzten Wochenende ist das Vogelschießen, am letzten das Schützenfest. Auch die Feste der umliegenden Vereine besuchen die Schützen.  

 

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