Schläger-Trio attackiert siebenköpfige Gruppe - auch Werner (26) verprügelt

Am Hauptbahnhof Dortmund

Drei Dortmunder prügelten plötzlich und ohne Grund auf eine Gruppe junger Leute ein, darunter ein Mann aus Werne. Der Grund ist unklar. Klar ist nur: Bei den Tätern war ordentlich Alkohol im Spiel.

Werne

, 31.08.2021, 14:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schlägerei-Opfer schalteten die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund ein, die die Täter ermitteln konnte.

Die Schlägerei-Opfer schalteten die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund ein, die die Täter ermitteln konnte. © Archiv RN

Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntages, 29. August 2021, wie die Bundespolizei Dortmund jetzt mitteilt. Gegen 6.25 Uhr erschienen ein 26-Jähriger aus Werne und eine 21-Jährige auf der Bundespolizeiwache und berichteten von drei unbekannten Personen. Diese sollen zuvor eine siebenköpfige Gruppe im Stadtgebiet verfolgt und belästigt haben. Dabei sei sie von den Unbekannten zunächst verbal angegangen und provoziert worden.

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Drei Männer der Gruppe (26, 26, 27) sollen von den drei Unbekannten in der Nähe des Hauptbahnhofes unvermittelt von hinten mit Faustschlägen gegen den Kopf/ Nacken und Tritten gegen den Körper attackiert worden sein. Ein 26-Jähriger aus Hamm fiel daraufhin zu Boden. Die Gruppe konnte die Flucht ergreifen und lief in unterschiedliche Richtungen. Ein Geschädigter (26) aus Werne suchte unverzüglich mit einer Begleiterin die Bundespolizei am Dortmunder Bahnhof auf.

Genaue Personenbeschreibung der Schläger

Mit Hilfe einer Personenbeschreibung konnten Bundespolizisten die drei Tatverdächtigen (21, 26, 28) am Taxistand des Hauptbahnhofs antreffen. Die Einsatzkräfte nahmen die drei Deutschen zur Sachverhaltsklärung auf die Wache der Bundespolizei mit. Dort identifizierte eine 21-Jährige Bochumerin zwei der drei Männer zweifelsfrei. Die Beschuldigten aus Dortmund äußerten sich jedoch nicht zu den Vorwürfen.

Atemalkoholtests bei den Schlägern ergaben Werte von 1,1 Promille (28-Jähriger), 1,6 Promille (21) und 1,5 Promille (26). Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ein.

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