Wohnaccessoires im Vintage-Look: Neue Schülerfirma des GSC stellt Geschäftsidee vor

Christophorus-Gymnasium Werne

Lampe im Vintage-Look: Mit der Geschäftsidee, hochwertige Wohnaccessoires im Industriestil herzustellen und zu vermarkten, startet die neue Schülerfirma des St.-Christophorus-Gymnasiums in Werne.

Werne

11.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Picon, die neue Schülerfirma des St.-Christophorus-Gymnasiums, stellt Wohnaccessoires im Industriestil her. Das erste Produkt: eine Lampe im Vintage-Look.

Picon, die neue Schülerfirma des St.-Christophorus-Gymnasiums, stellt Wohnaccessoires im Industriestil her. Das erste Produkt: eine Lampe im Vintage-Look. © Thorsten Schröer

Dass das St.-Christophorus-Gymnasium (GSC) in Werne erfolgreiche Schülerfirmen hervorbringen kann, haben die Schüler mit „Drummel on Tour“ und „Earthperiments“ mit verschiedenen Preisen bewiesen. Nun hat mit Picon (englische Abkürzung für Pipe und Construction) ein neues Schülerunternehmen die Arbeit aufgenommen. Die Geschäftsidee dieses Mal: Wohnaccessoires im Industriestyle erstellen und diese gewinnbringend verkaufen.

Das erste Projekt, eine Design-Leuchte, haben die neun Schüler aus dem neuen Unternehmen nun vorgestellt. „Wir werden in dieser Woche mit der Auslieferung beginnen und sind uns sicher, dass die ersten 20 Produkte schnell vergriffen sein werden“, betont Konstrukteur Jan Becker, der sich im Unternehmen vor allem als technischer Leiter etabliert hat.

Schülerfirma Picon hat Marketing-Konzept aufgestellt

Unterstützung haben die Schülerinnen und Schüler mit Rainer Steinweg und der Familie Nattler von zwei regionalen Partnern bekommen, die bei der Materialbeschaffung und praktischen Umsetzung involviert waren und die Qualität der Leuchten maßgeblich mitbestimmt haben. „Es war auch für die Gruppe eine großartige Erfahrung, wenn der Chef eines realen Unternehmens sich die Zeit nimmt, vor Ort mit uns zu tüfteln“, berichtet Schulleiter und Projektlehrer Thorsten Schröer vom außergewöhnlichen Engagement der Partner.

Die Schüler produzieren Lampen im Vintage-Look - passend zur Vorweihnachtszeit. Ein Exemplar kostet 50 Euro. Jede Lampe ist ein Unikat.

Die Schüler produzieren Lampen im Vintage-Look - passend zur Vorweihnachtszeit. Ein Exemplar kostet 50 Euro. Jede Lampe ist ein Unikat. © Thorsten Schröer

Dass die neuen Unternehmen nicht nur planen und entwickeln können, kann man auch am Marketing-Konzept ablesen, mit dem Picon nun im Weihnachtsgeschäft ordentlich punkten will. „Wir werden unsere Kupfer-Leuchten in der Blumenwerkstatt, bei Bücher Beckmann und direkt im Gymnasium vertreiben, weil wir unsere Kunden, die schrittweise über die sozialen Medien informiert wurden, an diesen Stellen sicher in der Corona-Zeit erreichen können“, betont die Geschäftsführerin Jette Löchter.

In einer langen Nacht des Leuchtenbaus (angelehnt an die traditionelle ‚Lange Nacht der Mathematik‘) wollen die Juniorunternehmen die letzten der 50 Produkte erstellen, die dann bis Weihnachten verkauft werden sollen. Die Lampen gibt es in drei verschiedenen Fassungen: Stern, Herz oder Kugel.

Die Lampen gibt es in drei verschiedenen Versionen: Kugel, Herz, Stern.

Die Lampen gibt es in drei verschiedenen Versionen: Kugel, Herz, Stern. © Thorsten Schröer

Angeboten werden die Produkte, die alle am Fuß eine Echtheitsgravur tragen und als Unikate auch nach Kundenwünschen angefertigt werden können, zu einem Verkaufspreis von 50 Euro, was die Materialkosten und die geringen Stundenlöhne eines Schülerunternehmens gerade deckt, teilen die Verantwortlichen mit. Und mit den Leuchten ist die Kreativität der Gruppe noch lange nicht am Ende. Im Frühjahr 2021 sollen stylische Regale folgen.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt