Schuften in den Ferien

Werne Schüler und Lehrer machen Urlaub, doch für Wendelin Jücker und sein Team von der Hochbauabteilung der Stadt gibt´s derzeit alle Hände voll zu tun: Sie betreuen fünf parallel laufende Baustellen an Werner Schulen.

04.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Größeres Lehrerzimmer

Größeres Lehrerzimmer

Von der Bausumme - etwa 25 000 Euro - ist die Erweiterung des Lehrerzimmers an der Noch-Marienschule um etwa 25 Prozent das kleinste Objekt.

Die Vergrößerung ist erforderlich, damit hier künftig die Pädagogen der Marien- und der Fürstenhofschule nach Fusion zur «Schule am Windmühlenberg» Platz finden. An der Uhlandschule wird das frühere Hausmeistergebäude komplett saniert und umgebaut: Hier werden für die Ganztagsschule Gruppenräume geschaffen, eine zweite Toilette und eine Teeküche installiert. Kosten: rund 55 000 Euro.

Ganztagsschule

Noch aus dem Gründungsjahr stammen die beiden Toilettenanlagen in der Barbaraschule. Sie werden komplett erneuert, inklusive der Zu- und Abwasserleitungen. «Hier liegen die Kosten bei rund 45 000 Euro», erklärt Heinrich Wienkamp; in den Herbstferien werde außerdem der Pavillon für 45 000 Euro erweitert, um hier Räume für verschiedene Arbeitsgemeinschaften zu schaffen.

81 000 Euro investiert die Stadt in die Stockumer Kardinal-von-Galen-Schule. Im Altbau entstehen eine Küche und ein Speiseraum für die Ganztagsschule, im Dachgeschoss des neueren Traktes wird ein neuer Klassenraum eingerichtet. Schließlich investiert die Stadt in Brandschutzmaßnahmen, unter anderem in eine neue stählerne Außentreppe. Den dicksten Batzen, nämlich 95 000 Euro, verschlingt die Wiehagenschule.

Ohne Ausstattung

Ein Klassenraum wird zu Küche und Speisesaal ausgebaut, ein weiteres Klassenzimmer wird in mehrere Gruppenräume unterteilt, im Dachgeschoss werden frühere Lehrmittelräume zu Klassenzimmern umgebaut. Schließlich wird die komplette Mädchen-Toilette erneuert.

«Alle Summen», das erklärt Wendelin Jücker, «beziehen sich auf die reinen Hochbaumaßnahmen.» Für die Inneneinrichtung und Ausstattung beispielsweise der Küchen greift die Stadt nochmals kräftig ins Portemonnaie.

Pünktlich fertig

Bei allem Stress, den die Hochbauer und die Handwerker zu meistern haben, eines ist laut Wendelin Jücker sicher: «Mit dem Ferienende ist alles fertig.» zi-

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