Schulentwicklungsplan für Werne - Deutlicher Anstieg der Schülerzahlen erwartet

Schulen in Werne

Die Schülerzahlen in Werne werden steigen: Das prognostiziert der Schulentwicklungsplan. Besonders für die Wiehagenschule wird mit deutlich mehr Anmeldungen gerechnet.

Werne

, 07.09.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Besonders der Wiehagenschule werden steigende Anmeldezahlen prognostiziert.

Besonders der Wiehagenschule werden steigende Anmeldezahlen prognostiziert. © Sylva Witzig (Archiv)

Die Schulentwicklungsplaner prognostizieren einen Anstieg der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Werne. Für die Wiehagenschule sei in den kommenden sechs Schuljahren mit einer deutlichen Steigerung der Anmeldezahlen zu rechnen, erklärt die Stadt Werne in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die Prognose stütze sich auf die hohen Eingangsquoten an der Wiehagenschule in den letzten beiden Schuljahren sowie der geplanten Entwicklung von Neubaugebieten in unmittelbarer Nähe zur Wiehagenschule.

Zusätzlicher Zug für die Grundschulen in Werne

Die Schulentwicklungsplaner empfehlen daher den „Anbau eines zusätzlichen Zuges Grundschule in der Kernstadt." Zudem bewerten sie den Ausbau von zwei Räumen im Dachgeschoss der Uhlandschule für die OGS positiv. Für die Kardinal-von-Galen-Grundschule werde kein Handlungsbedarf gesehen. Hier wird eine stabile Zweizügigkeit prognostiziert.

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Ebenfalls im Fokus der Planer steht die OGS-Quote. Diese soll im mittelfristigen Planungszeitraum an allen Grundschulen wieder ansteigen, so die Gutachter. Dadurch entstehe allerdings kein zusätzlicher Raumbedarf, vielmehr müsse die OGS zukünftig neben den eigenständigen OGS-Räumen auch die Klassen- und Unterrichtsräume stärker mitnutzen. Modernes multifunktionales Mobiliar und ein aktualisiertes Raumnutzungskonzept könnten die Schule und OGS dabei unterstützen.

Schwankende Anmeldezahlen für weiterführende Schulen prognostiziert

Für die beiden städtischen weiterführenden Schulen werden von den Gutachtern leicht schwankende Anmeldezahlen prognostiziert. Die Marga-Spiegel-Sekundarschule werde im Mittel fünfzügig geführt werden können. Für die Sekundarschule ergebe sich kein Handlungsbedarf.

Das Anne-Frank-Gymnasium werde weiterhin dreieinhalbzügig in der Sekundarstufe I bleiben und nach Aufbau von G9 (Abitur nach 13 Jahren) bis zu 12 parallele Kurse in der Sekundarstufe II führen. Das Anne-Frank-Gymnasium weise bei dem vollen Ausbau zu G9 einen räumlichen Fehlbedarf im Bereich Verwaltung auf. Es werde daher empfohlen, bis zum Schuljahr 2026/27 den Verwaltungsbereich zu erweitern

Der Schulentwicklungsplan soll in der nächsten Schul- und Sportausschusssitzung am 11. November 2021 beraten und in der Ratssitzung am 8. Dezember 2021 verabschiedet werden. Vorab waren bereits die Schulleitungen im Rahmen von Schulbesuchen an dem Entwicklungsplan beteiligt worden. Die Schulbesuche umfassten neben der Begehung der Schule auch ein gemeinsames, leitfadengestütztes Gespräch, so die Stadt.

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