Schulzentrum: Stadt stellt Geld für Kühlung bereit

Klimaproblem an der Bahnhofstraße

Die rund 1000 Schüler und Lehrer am Schulzentrum Bahnhofstraße dürfen aufatmen. Die Stadt wolle alles dafür tun, dass sich das Klimaproblem im kommenden Sommer nicht wiederholt, hieß es Donnerstag im Schulausschuss. Dafür sei bereits Geld zur Seite gelegt worden. Die Ursache ist allerdings immer noch nicht gefunden.

WERNE

, 11.11.2016, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Fenster und eine schlechte Klimatechnik: Das Schulzentrum an der Bahnhofstraße bringt Lehrer und Schüler ins Schwitzen.

Viele Fenster und eine schlechte Klimatechnik: Das Schulzentrum an der Bahnhofstraße bringt Lehrer und Schüler ins Schwitzen.

Der Vorsitzende des Schulausschusses Benedikt Striepens sprach bei der Sitzung des Gremiums am Donnerstagabend im Stadthaus über die Klimaprobleme des Schulneubaus der Marga-Spiegel-Schule. "Wir werden alles tun, damit sich so etwas im kommenden Sommer nicht wiederholt“, so Striepens.

Das Problem sei noch nicht gelöst, allerdings habe die Stadt Werne Vorsorge getroffen, versicherte Frank Adamietz vom Kommunalbetrieb den Schulpolitikern. „Falls eine Kühlanlage nötig ist, haben wir dafür 150.000 Euro im Haushalt vorgesehen.“ Diese Summe sei so bemessen, ergänzte Striepens, dass damit auf jeden Fall ein entsprechendes Aggregat angeschafft werden könnte.

Experten der TU Braunschweig forschen

Ob die Notwendigkeit dazu besteht, ist letztlich noch nicht geklärt. Zwei Experten der Technischen Universität Braunschweig messen und forschen weiter an der komplexen Klima- und Heiztechnik in dem nach Passivhaus-Standard errichteten Schulgebäude. „Ohne Erfolg bisher“, räumte Adamietz ein.

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Auch die Firma, die die Anlage eingebaut habe, sei mit ihrem Latein am Ende. „Wir sind jetzt an einem Punkt, dass wir in die Tiefen der Programmierung gehen müssen. Das kann aber nur die Herstellerfirma“, sagte Adamietz. Folglich habe man mit ihr und den anderen Beteiligten einen Ortstermin für den 18. November anberaumt. In einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Schule und Kommunalbetrieb am 24. Januar sollen dann Lösungen auf dem Tisch liegen.

Neubau der Wiehagenschule

Ein weiteres Schulthema konnten die Lokalpolitiker deutlich entspannter angehen: den Neubau der Wiehagenschule auf dem Gelände der abgerissenen Weihbachschule an der Stockumer Straße. Die Vorentwurfsplanung sei abgeschlossen, sagte Frank Adamietz. Auf einigen Feldern wie Lärmschutz oder Klimatisierung hätten sich Mehrausgaben ergeben, die die Planer in anderen Bereichen wieder einsparen konnten. Gute Nachricht nach dem jetzigen Stand laut Adamietz: „Wie bleiben im Kostenrahmen.“ Der liegt bei 6,5 Millionen Euro.

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