"Sensationelle Entwicklung" in den Krankenhäusern

Neujahrsempfang

Zusammen weiter wachsen, diese Maxime haben das Klinikum Lünen St.-Marien-Hospital und das St. Christophorus-Krankenhaus Werne im Verbund St. Rochus 2010 erfolgreich umgesetzt. Beim Neujahrsempfang sprach Geschäftsführer Axel Weinand von einer "sensationellen Leistungsentwicklung".

LÜNEN/WERNE

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 30.01.2011, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weiter auf Wachstumskurs: Das St.-Marien-Hospital im Verbund mit dem St. Christophorus-Krankenhaus in Werne.

Weiter auf Wachstumskurs: Das St.-Marien-Hospital im Verbund mit dem St. Christophorus-Krankenhaus in Werne.

In beiden Krankenhäusern wurden 1250 stationäre Patienten mehr behandelt als 2009 und damit erstmals über 30.000 Patienten stationär versorgt. Als "sensationelle Leistungsentwicklung" lobte dies Geschäftsführer Axel Weinand beim Neujahrsempfang am Freitag und dankte dafür vor allem den 1700 Mitarbeitern.

Krankenhäuser präsentierten sich 140 Gästen 140 Gäste, darunter Führungskräfte der Kliniken, niedergelassene Ärzten, Geschäftspartner, Feuerwehr und Caritas, konnte Dr. Karl Schürmann, Vorsitzender des Kuratoriums, begrüßen. Ihnen präsentierten sich die Krankenhäuser als leistungsstarke Häuser. Das Zusammenwachsen beider Kliniken haben dazu beigetragen, Abläufe noch wirtschaftlicher zu gestalten, um die Patientenversorgung zu stärken.

So wurden beispielsweise die Personalabteilungen und Apotheken zusammengelegt, auch die Zentrallabors sollen im Februar am Standort Lünen gebündelt und dadurch jährlich 250 000 Euro eingespart werden. Zehn Mitarbeiter wechseln aus Werne nach Lünen.

Synergieeffekte durch Verlagerung Um Synergieeffekte zu nutzen, wurde die Orthopädie mit Chefärztin Dr. Birgit Heller von Lünen nach Werne verlagert, um dort das endoprothetische Zentrum von überregionalem Ruf weiterzuentwickeln. In Lünen konnte durch die frei gewordenen Kapazitäten die Traumatologie in der Unfallchirurgie ausgebaut werden.

Im kommenden Jahr wird auch der Küchenbetrieb aus Werne in Lünen integriert, verbunden mit Investitionen von 3 ,1 Millionen Euro. Das Essen für die Patienten des St. Christophorus-Krankenhauses kommt dann per LKW aus Lünen, mit einer Kerntemperatur von 65 Grad.

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