Simjü: Mit dieser Familie verprassen wir 50 Euro auf der Kirmes

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Wie weit kommt eine vierköpfige Familie mit 50 Euro auf der Kirmes? Im vergangenen Jahr haben wir es mit der Familie Drewa aus Werne ausprobiert. Hier noch einmal der Erfahrungsbericht:

Werne

, 25.10.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vater Marcel (45) arbeitet als Mechatroniker bei Amazon, Mutter Sabrina (35) als Reinigungskraft bei Pro Talis. Julien (13), der auf jeden Fall Kartoffel-Twister essen will, geht zur Marga-Spiegel-Schule. Das quirlige Nesthäkchen Paula (8), die sich auf Karussell-Fahrten freut, besucht die Wienbrede-Schule.

Unser 50-Euro-Testlauf mit Familie Drewa aus Werne startet am Samstagnachmittag (27. Oktober) um 15.40 Uhr an der Redaktion am Markt. Um 16.58 Uhr war das Geld mit der letzten Ausgabe von 2,50 Euro für Zuckerwatte unter die Leute gebracht.

Simjü: Mit dieser Familie verprassen wir 50 Euro auf der Kirmes

Der Kirmes-Bummel kann starten (v.l.): Papa Marcel, Paula, Mama Sabrina und Julien Drewa. © Jörg Heckenkamp

15.40: Start mit 50 Euro

Samstagnachmittag treffen wir uns mit Familie Drewa an der Ruhr-Nachrichten-Redaktion. Wir spendieren 50 Euro und begleiten Sabrina (35), Paula (8), Julien (13) und Marcel (45) bei einem Kirmesrundgang. Wir wollen wissen: Wie lange reicht ein 50-Euro-Schein für vier Personen bei dem nicht ganz billigen Kirmesvergnügen? Und: Was gönnen sich die Drewas überhaupt?

Simjü: Mit dieser Familie verprassen wir 50 Euro auf der Kirmes

Die erste 7 Euro ließen Mama Sabrina und Tochter Paula im Hexentanz. © Jörg Heckenkamp

15.45: Fahrt im Hexentanz

Direkt nach dem Start an der Redaktion steuert Familie Drewa auf das Fahrgeschäft Hexentanz auf dem Marktplatz zu. Nesthäkchen Paula (8) hat vorher kundgetan, dass sie da unbedingt rein will. Und in die Wildwasserbahn und in die Geisterbahn und in… Bruder Julien steht nicht so auf Karussells, weswegen Mama Sabrina den Platz an Paulas Seite einnimmt.

Kosten: 7 Euro für zwei Tickets.

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Julien freute sich auf die Kartoffeltwister. © Jörg Heckenkamp

15.59: Verpflegung

Julien will unbedingt eine Portion Kartoffel-Twister. Die gedrehte Spezialität von der Kartoffel-Factory sprach auch Schwester Paula an, die sich ebenfalls eine Kartoffelspirale gönnte. Fazit: ganz schön kräftig gewürzt.

Kosten: 6 Euro.

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Julien beim Dosenwerfen. © Jörg Heckenkamp

16.13: Dosenwerfen

Beim Dosenwerfen macht Julien keine schlechte Figur und gewinnt einige Päckchen mit sogenannten Fortnite-Karten. Zuvor hat Papa Marcel beim Eimerwerfen einen Flamingo fürs Töchterchen gewonnen.

Kosten: 5 und 7 Euro.

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Eine Sache für Vater und Sohn: Sterne-Schießen an der Schießbude. © Jörg Heckenkamp

16.30: Schießbude

Eine Sache für Vater und Sohn: Sterne-Schießen an der Schießbude. Für zehn Euro und relativ wenige Treffer gab es nur Trostpreise. Der 13-jährige Julien erwies sich als Gentleman und suchte kleine Herzen für seine Schwester aus.

Kosten: 10 Euro.

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Ein Simjü-Herz musste sein. © Jörg Heckenkamp

16.49: Herzlicher Gruß

Ein Simjü-Lebkuchenherz muss sein. Papa Marcel kauft es und hängt es dem Töchterchen um den Hals. Die nimmt es zunächst mit in ihr Zimmer. Aber später hat auch Bruder Julien was davon. Er darf es meist aufessen.

Kosten: 3 Euro.

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Papa Marcel gönnte sich - wie jedes Jahr - eine eingelegte Gurke. © Jörg Heckenkamp

16.51: Gurke für Papa

Ein Volksfest wie Simjü ist auch immer ein „Fress-Fest“. Die Verlockungen bei dem besonderen Angebot sind groß. Vater Marcel gönnt sich eine dicke, eingelegte Gurke. Kommentar von seiner Frau: „Die isst er immer auf Sim-Jü.“

Kosten: 1,50 Euro.

Simjü: Mit dieser Familie verprassen wir 50 Euro auf der Kirmes

Das letzte Geld ging für Zuckerwatte drauf. © Jörg Heckenkamp

16.58 Uhr: Süßer Abschluss

Die letzten 2,50 Euro vom Startkapital investiert Familie Drewa in eine Portion Zuckerwatte.

Insgesamt haben die Drewas 14 Euro für Karussells, 14 Euro für Essen und Trinken und 22 Euro an Glücksbuden wie Schießstand und Werfen ausgegeben.

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