In Windeseile war das Groß-Fahrgeschäft „Mr. Gravity“ abgebaut und hat Werne bereits am Mittwochmorgen wieder verlassen. © Jörg Heckenkamp
Sim-Jü Werne

Sim-Jü-Schausteller haben Werne in Windeseile verlassen

Nach vier ereignisreichen Volksfest-Tagen auf Sim-Jü haben die Schausteller Werne in Windeseile verlassen. Selbst ein Groß-Fahrgeschäft wie „Mr. Gravity“ auf dem Marktplatz war blitzschnell abgebaut.

Die viertägige Sim-Jü-Kirmes 2021 in Werne ging am Dienstagabend, 26. Oktober, zu Ende. Bis gegen 22 Uhr war an den Ständen und Karussells noch Betrieb. Danach hieß es für viele Schausteller: Abbau in Windeseile. Sie wollen Werne schnell verlassen. Nicht, weil es ihnen hier nicht gefallen hätte. Sondern weil der nächste Rummel ansteht.

Denn zahlreiche Schausteller wechseln traditionell von Werne ins nahe Soest, wo am 3. November die Allerheiligen-Kirmes beginnt. Neben Sim-Jü eine der wenigen Kirmes-Großveranstaltungen nach den harten Corona-Zeiten. Und so gaben viele Beschicker Gas und bauten schnell ihre Stände und Geschäfte ab.

Noch Dienstagabend war „Mr. Gravity“ voll in Aktion. 12 Stunden später hatte das Fahrgeschäft Werne bereits verlassen.
Noch Dienstagabend war „Mr. Gravity“ voll in Aktion. 12 Stunden später hatte das Fahrgeschäft Werne bereits verlassen. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

So auch das große Karussell „Mr. Gravity“. Der wuchtige Schnell-Dreher auf dem Marktplatz in Werne ließ noch am Dienstabend die Fahrgäste kreischen. Keine 12 Stunden später, Mittwochmorgen gegen 9 Uhr, war alles auf zwei großen Lkw zusammengepackt. Eine halbe Stunde später hatte die Kolonne samt Schausteller-Wohnwagen den Marktplatz verlassen.

Nach dem coronabedingten Ausfall von Sim-Jü im vergangenen Jahr waren die Beschicker froh, endlich wieder eine Großveranstaltung wie Sim-Jü ausrichten zu dürfen. Fast durchgängiges Top-Wetter und die Ausgaben-Freude der Besucher sorgten für einen vollen Erfolg.

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Jörg Heckenkamp