Als Kind erlebte Hannelore Adler (l.) die Schrecken der Pogromnacht in Werne. Damals hieß sie noch Heimann. Das Bild stimmt aus dem Jahre 1934 und zeigt Hannelore gemeinsam mit Frieda Hüfner im Hof der Fleischerei Heimann. © Archiv Förderverein Stadtmuseum
November 1938

So erlebte die Jüdin Hannelore Adler (95) die Pogromnacht in Werne

In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 erlebt die Jüdin Hannelore Adler in Werne schreckliche Dinge. Heute ist sie 95 Jahre alt. Und vergessen, so sagt sie, wird sie diese Dinge nie.

Das, was sich in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Werne abspielte, wird Hannelore Adler in ihrem Leben nicht mehr vergessen. Die mittlerweile 95-Jährige flüchtete 1940 in die USA, wohnt dort auch heute noch und erfreut sich – wie sie auf Anfrage unserer Redaktion ausrichten lässt – „guter Gesundheit“. Aber sie hat auch eine traurige Nachricht: Ihre ein Jahr ältere Schwester Julie sei kürzlich verstorben. Diese habe bis zu ihrem Tod besonders stark unter dem gelitten, was ihr als Jüdin einst widerfuhr.

Ein Mob aus 100 Menschen wütet in der Pogromnacht in Werne

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Geboren 1984 in Dortmund, studierte Soziologie und Germanistik in Bochum und ist seit 2018 Redakteur bei Lensing Media.
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Felix Püschner

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