So laufen die Umbauarbeiten in der Uhlandschule

Wasserleitungen

Drei Wochen hatten die Ferienkinder aus Wernutopia das Sagen an der Uhlandschule. Jetzt regieren die Handwerker. Hauptarbeit: die alten Metall-Wasserleitungen gegen neue Kupferrohre auszutauschen. Und damit sollten sie sich beeilen. Denn während die Bauarbeiten stattfinden, gibt es kein Wasser im ganzen Haus.

WERNE

, 09.08.2017, 06:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
So laufen die Umbauarbeiten in der Uhlandschule

Die Uhlandschule im August 2017.

Mit Beginn der zweiten Hälfte der Sommerferien und dem Wernutopia-Wechsel zum Jugendzentrum Juwel rückte die Sanitär-Firma Jücker an der Uhlandstraße an. „Wir tauschen die alten Metallleitungen, die viel Rost ins Wasser abgegeben haben, gegen neue Kupferrohre aus“, sagt Chef Oliver Jücker auf Anfrage.

Die Firma muss 40 Meter Zuleitung und noch einmal 40 Meter Verzweigungs-Leitungen ersetzen. „Dafür steht uns ein Zeitraum von zwei Wochen zur Verfügung“, sagt Jücker. Das lasse sich nur in den Ferien machen, da die gesamte Trinkwasser-Versorgung der Schule lahm liegt.

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So laufen die Bauarbeiten an der Uhlandschule

Zum Beginn der zweiten Hälfte der Sommerferien starten die Bauarbeiten an der Uhlandschule in Werne. Zunächst werden alte Wasserleitungen ausgetauscht. Später wird noch ein Klettergerüst aus Holz umgesetzt.
08.08.2017
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Oliver Jücker zeigt die neuen Kupferrohre mit 54 Millimeter Innendurchmesser.© Foto: Jörg Heckenkamp
Blick auf die Baustelle im Keller des Gebäudes.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die Halte-Schellen für die neuen Kupferrohrleitungen sind vorbereitet.© Foto: Jörg Heckenkamp
Oliver Jücker von der gleichnamigen Sanitär-Firma bei der Arbeit im Keller der Uhlandschule.© Foto: Jörg Heckenkamp
Ein Feinfilter für den Neubau.© Foto: Jörg Heckenkamp
Mitarbeiter Thomas Dabrock schraubt zwei Bauteile zusammen.© Foto: Jörg Heckenkamp
Ein Feinfilter für den Neubau.© Foto: Jörg Heckenkamp
Ein altes Hinweisschild im Keller des Schulgebäudes.© Foto: Jörg Heckenkamp
Nur noch altes Eisen: die ehemaligen Metallrohre, die viel Rost ins Trinkwasser abgegeben haben.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die Uhlandschule im August 2017.© Foto: Jörg Heckenkamp
Das große Spielgerüst auf dem Schulhof steht dem geplanten Anbau im Wege und muss weg. Die Vorbereitungen dazu sind bereits angelaufen.© Foto: Jörg Heckenkamp
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Ab Donnerstag fließt zumindest aus dem ein oder anderen Hahn wieder frisches Nass: „Damit die Reinigungskräfte arbeiten können, schließen wir punktuell einige Versorgungsstellen an“, sagt Jücker. Der Tausch der alten Leitungen, die innen rosten und entsprechende Teile ans Wasser abgeben, war schon länger geplant. Aber erst jetzt hatte sich die Gelegenheit zum Austausch gegeben.

Straffer Zeitplan für die Bauarbeiter

Sollten die Handwerker auf unliebsame Überraschungen stoßen oder es zu Verzögerungen kommen, „so haben wir noch eine Woche Puffer, bis die Schule wieder beginnt“, sagt Jücker.

Doch Jürgen Hetberg vom Kommunalbetrieb setzt darauf, dass die Handwerker innerhalb der Zwei-Wochen-Frist fertig sind. „Denn in der letzten Ferienwoche kommen schon die Lehrer, und die brauchen Wasser“, sagt Hetberg, der die Kosten auf rund 2500 Euro kalkuliert.

Die zweite größere Ferienarbeit an der Uhlandschule ist die Versetzung des großen Holzspielgerätes im Anschluss an den Neubau für den Offenen Ganztag. An dieser Stelle soll der geplante nächste Anbau für die Fünfzügigkeit der Grundschule entstehen. Die Vorbereitungen zur Versetzung haben bereits am Montag begonnen.

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