So sieht die Wohnanlage "Per Pedes" derzeit aus

Alte Münsterstraße in Werne

Aus der für Ende März geplanten Einweihung der Wohnanlage "Per Pedes" in Werne wird nichts. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis die 23 seniorengerechten Eigentumswohnungen im Terrassenhaus an der Alten Münsterstraße bezugsfertig sind. Wir haben uns auf der Baustelle umgesehen und viele Fotos gemacht.

WERNE

, 31.03.2016, 05:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannes Heinze in der künftigen Wohnanlage "Per Pedes".

Johannes Heinze in der künftigen Wohnanlage "Per Pedes".

„Bei einem Projekt dieser Größenordnung sind wir damit aber noch im grünen Bereich“, sagt Hubert Rohr. Der Diplom-Ingenieur ist im Auftrag des Eigentümers aus Bamberg für den reibungslosen Ablauf der Mitte Januar 2015 begonnenen Umbauarbeiten zuständig: vom seit Jahren leer stehenden Betonklotz zum ebenso modernen wie bequemen Zuhause für Senioren, die möglichst lange selbstbestimmt wohnen möchten.

Zurückgeworfen hat die Sanierer vor allem ein großer Sturm in Frühjahr 2015. Er habe das Flachdach komplett ruiniert, sagt Rohr: ein Versicherungsschaden. „Wir benötigten einen neuen Dachaufbau“ – auf einer Fläche von immerhin 850 Quadratmetern.

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So weit ist die Sanierung des Terrassenhauses an der Alten Münsterstraße

Vier Wochen sind die Arbeiten am alten Terrassenhaus an der Alten Münsterstraße in Verzug. Die Handwerker arbeiten auf Hochtouren, um die seniorengerechten Eigentumswohnungen fertigzustellen. Innen sind sie schon weiter, als es die Außenansicht des Gebäudes vermuten lässt.
30.03.2016
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Der Eingangsbereich des Hauses Alte Münsterstraße 10: Von hier aus können die Bewohner vorzugsweise per Aufzug zu den vier Etagen gelangen.© Foto: Sylvia vom Hofe
"Das ist noch kein schöner Anblick", räumt Projektentwickler Johannes Heinze ein, während der von der Alten Münsterstraße aus auf das terrassenhaus gegenüber der Post blickt. In bis zu zwei Monaten werde sich das ändern.© Foto: Sylvia vom Hofe
Jede der 23 Wohnungen hat bodentiefe Fenster und ist entsprechend hell.© Foto: Sylvia vom Hofe
Ein Blick auf den künftigen Dachgarten.© Foto: Sylvia vom Hofe
Breiter als normal sind die Zugänge zwischen Wohn- und Schlafraum. Dort werden zwar normal breite Türen eingebaut, die sich aber im Bedarfsfall leicht entnehmen lassen. "Wenn jemand tatsächlich krank zu Bett liegt, hat er dennoch Verbindung zum Wohnbereich", sagt Johannes Heinze.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Tattoo-Studio und das Spielkasino im Erdgeschoss sind ausgezogen. Bald soll nichts mehr an sie erinnern.© Foto: Sylvia vom Hofe
Von der Gartenseite fällt der Blick auf den Kolpinggarten: den Biergarten des Kolpinghauses, das an der Alten Münsterstraße liegt.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Terrassenhaus vom Parkplatz im Hinterhof aus gesehen. Die Klinkersteine werden noch verschwinden. An ihre Stelle tritt eine wärmegedämmte Putzfassade in einem warmen Gelbton.© Foto: Sylvia vom Hofe
Bodentiefe Fenster finden sich in jeder Wohnung.© Foto: Sylvia vom Hofe
Johannes Heinze in der künftigen Wohnanlage "Per Pedes".© Foto: Sylvia vom-Hofe
Der künftige Gemeinschaftsfraum: Platz für Feiern, für geselliges Beieinander oder gemeinsame Mahlzeiten (die Küche ist gleich nebenan) oder zum Fußballgucken in der Gruppe: ein Angebot auf der ersten Etage, genauso wie der Besuch des Fitness-Zimmers oder des Wellness-Bereichs mit Badewannen, die es in den einzelnen, barrierefreien Wohnungen nicht gibt.© Foto: Sylvia vom Hofe
Wo jetzt noch wenig einladende Dachpappe liegt, sollen künftig Blumen blühen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Mit 135 Quadratmetern bietet die größte Wohnung jede Menge Platz.© Foto: Sylvia vom Hofe
Noch haben die Handwerker viel zu tun.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Treppenhaus blieb nahezu unverändert. Bewohner und Besucher werden vorrangig die Aufzüge nutzen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Schöner Ausblick in Richtung Schulstraße.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Blick fällt auf die Wienbredeschule.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Handwerker hat gerade die Tür eingebaut.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Aufzug© Foto: Sylvia vom Hofe
Ein Blick auf die Alte Münsterstraße© Foto: Sylvia vom Hofe
Johannes Heinze (l.) und Projektsteuerer Hubert Rohr in einer der neuen Wohnngen© Foto: Sylvia vom Hofe
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Die meisten Wohnungen sind verkauft

Auch bei den zumeist bodentiefen Schiebefenstern sei mehr zu tun gewesen als ursprünglich gedacht. „Die waren ja schon vor wenigen Jahren erneuert worden“, sagt Projektentwickler Johannes Heinze. Dennoch habe sich sein Team entschieden, neue Fenster einzusetzen – um Stolperfallen zu vermeiden. „Dass alles barrierefrei ist bei uns im Haus, ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Heinze. Ein entsprechender Umbau wäre nahezu genauso teuer gekommen wie das Einsetzen neuer Fenster.

In den Wohn- und Schlafzimmern der 23 Wohnungen zwischen 60 und 135 Quadratmeter – 21 sind bereits verkauft – liegt bereits Parkett. Die Handwerker sind dabei, die Badezimmer fertigzustellen. Auch in den Gemeinschaftsräumen – zum Essen, Feiern, Sporttreiben und Baden – laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Nicht nur deshalb kommen die Arbeiter ins Schwitzen. Die neue zentrale Pelletheizung im Keller hat bereits ihre Arbeit aufgenommen.

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