So sieht es in einem Luxus-Wohnmobil aus

Auf dem Werner Stellplatz

Leben im Auto - hört sich erstmal unbequem an. Nicht jedoch in einem Luxus-Wohnwagen. Auf dem Stellplatz in Werne machen in den Sommermonaten viele solcher Wohnmobilisten Zwischenstop. Wir haben ein Ehepaar gebeten, uns mal das Innere ihrer fahrbaren Ferienwohnung zu zeigen. Hier gibt's die Fotos.

WERNE

von Franziska von Heusinger und Katharina Theißing

, 03.09.2015, 05:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Im Detail: Wohnmobilisten in Werne

Auf dem Werner Wohnmobilstellplatz haben sich Anita und Egon Wieting eingerichtet. Das Ehepaar nutzt seine freie Zeit, um mit dem Wohnmobil Deutschland zu erkunden. Auf dem Rückweg von der Mosel machten sie einen Zwischenstopp in Werne und zeigten uns ihr Wohnmobil.
02.09.2015
/
Anita (67) und Egon Wieting (71) sind immer mal wieder in Werne. Auf dem Wohnmobilstellplatz schlafen, kochen und leben sie für einen Tag.© Foto: Katharina Theißing
In Werne finden Wohnmobilisten alles, was sie brauchen: Rechts können sie sich Wasser holen, auf den zwölf Stellplätzen links können sie parken.© Foto: Katharina Theißing
Im Fahrerbereich ein ganzes normales Auto – hinten verbirgt sich ein ganzer Haushalt.© Foto: Katharina Theißing
Das Ehepaar dreht die Fahrersitze und haben einen Wohnbereich.© Foto: Katharina Theißing
In einem Luxuswohnmobil darf ein Fernseher nicht fehlen, er läuft über eine zusätzliche Batterie.© Foto: Katharina Theißing
Der Kühlschrank ist voll ? Anita Wieting war im Supermarkt in der Stadt einkaufen. Strom kann der Kühlschrank aus drei Quellen bekommen: Gas, von der Autobatterie oder Strom vom Parkplatz.© Foto: Katharina Theißing
In der Küche findet sich genug Stauraum für Küchenutensilien.© Foto: Katharina Theißing
Der Herd blitzt: vor der Weiterfahrt muss alles weggeräumt werden, da es sonst bei einer Vollbremsung durch das Mobil fliegen könnte. Unter der Teekanne befinden sich drei Herdplatten.© Foto: Katharina Theißing
Hinten ist der Schlafbereich. Rund um das Doppelbett gibt es zahlreiche kleine Schränke.© Foto: Katharina Theißing
Eingebaut ist ein Bad mit Dusche, Waschbecken und Toilette.© Foto: Katharina Theißing
Rechts der Kleiderschrank von Egon Wieting.© Foto: Katharina Theißing
Über das kleine Schaltfeld lassen sich Strom- und Wasserzufuhr regulieren. Zur Zeit nutzen sie keinen Strom.© Foto: Katharina Theißing
Für 24 Stunden zahlen die Wohnmobilisten fünf Euro, nach einem Tag müssen sie "weiterfahren". Strom kostet sie 50 Cent pro Kilowattstunde, 80 Liter Wasser gibt es für einen Euro.© Foto: Katharina Theißing
Schlagworte Werne

Auf dem Werner Wohnmobilstellplatz haben sich Anita und Egon Wieting eingerichtet. Aber weshalb campen sie auf dem Parkplatz eines geschlossenen Schwimmbads? Uns haben sie verraten, warum ihnen Werne gefällt und einen Blick in ihren zweiten Haushalt gewährt.

Das Ehepaar nutzt seine freie Zeit, um mit dem Wohnmobil Deutschland zu erkunden. Auf dem langen Rückweg von der Mosel machen sie einen Zwischenstopp in Werne. Wegen des schönen Wetters bleiben die Beiden dieses Mal noch einen Tag länger. Sie haben sich Arbeit von der Mosel mitgebracht: einen Korb voller Walnüsse, die sie schälen wollen. 

Die Enkel zuhause in Brake freuen sich über die Mitbringsel. Früher waren die Drei in einem kleineren Bus mit an Bord. Mittlerweile finden die Enkel es „nicht mehr cool mit den Großeltern zu reisen“, so Anita Wieting. Dabei sind sie viel unterwegs, nur alle 14 Tage kommt das Paar nach Hause, um den Garten zu pflegen. Den Rest der Zeit verbringen sie mit Radfahren, Kreuzfahrten oder Recherchen zu Stellplätzen auf dem Tablett. Auf sonstige Technik müssen sie in ihrem Mobil nicht verzichten – Fernseher, Dusche und Doppelbett sind dabei.

Jetzt lesen

 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt