So soll die Werner Bonenstraße saniert werden

Infoabend für Anlieger

Der nächste Abschnitt der Werner Innenstadt-Sanierung rückt näher. Nach dem aufwendigen Umbau von Steinstraße, Markt und Co. im Jahr 2011 geht’s nun mit der Bonenstraße weiter. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

WERNE

, 27.03.2017, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
An diesen drei Orten wird sich die Werner Innenstadt verändern.

An diesen drei Orten wird sich die Werner Innenstadt verändern.

Welcher Bereich ist betroffen? Wie auf der Karte zu sehen, die untere Bonenstraße mit Anhängsel: die Marktgasse (rot), der Bereich Moormannplatz (blau) und die obere Bonenstraße (gelb).

Wann geht’s los und wie lange dauert’s? Die Arbeiten im roten Bereich sollen in der zweiten Juni-Hälfte starten und sind laut Gisbert Bensch vom Tiefbauamt auf zehn Wochen angelegt. Eingeschlossen sind die Sommerferien, weil die Baustelle dann weniger stört. Es handelt sich insgesamt um eine rund 2000 Quadratmeter große Fläche.

Was wird gemacht? Hauptsächlich „Verschönerungsarbeiten“: neues Pflaster so wie in der Steinstraße, neue Lampen, Bänke, und so weiter. „Die Fußgängerzone soll optisch wie aus einem Guss wirken“, sagt Bensch. Dazu gehört auch die bekannte anthrazitfarbene Mittelspur für Sehbehinderte.

Gibt es besondere Anforderungen wie Kanalerneuerung, Höhenangleichungen und so weiter? Im ersten Bauabschnitt nicht. Kanäle und Versorgungsleitungen sind vergleichsweise neu. Erst rund um die Neugestaltung des Moormannplatzes im Jahr 2018 sind zum Beispiel größere Höhenunterschiede auszugleichen.

Müssen Bäume den Bauarbeiten weichen? Ja, zum Beispiel sind schon zwei an der Bonenstraße zwischen Apollo-Optik und Schuhhaus Hemmerich gefällt. Dafür sollen etwas weiter hoch drei bis vier neue Bäume Platz finden.

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Wie sind die Bauarbeiten organisiert? Sie sind, um die Anlieger möglichst wenig zu stören, in kleinere Bauabschnitte aufgeteilt und finden wechselseitig statt, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite der Fußgängerzone.

Was kostet die Baumaßnahme? Der erste Bauabschnitt rund 400.000 Euro, davon trägt das Land rund 280.000 Euro.  

Ein Infoabend für alle Anlieger findet statt am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr in der Cafeteria des Stadthauses, Konrad-Adenauer-Platz 1.

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