So wird aus dem Schnarchhahn das "Nachtschicht"

Disko in Werne

Der Schnarchhahn ist erwacht. Nach vielen Monaten steht die Eingangstür zur einzigen Diskothek in Werne, die künftig "Nachtschicht" heißen wird, wieder offen. Doch zurzeit gehen nur Handwerker und die zehn Mitarbeiter ein und aus im Gebäude an der Neutorkreuzung. Partygäste müssen sich noch etwas gedulden.

Werne

, 19.08.2016, 05:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wird aus dem Schnarchhahn das "Nachtschicht"

Hier entsteht ein moderner Dancefloor mit Licht- und Soundtechnik. Der neue Chef, Markus Buchwald, ist noch mit dem Ausräumen beschäftigt. Sich selbst will er erst im neuen Ambiente fotografieren lassen.

Ab dem 9. September ist es soweit: Der ehemalige Schnarchhahn öffnet unter dem neuen Namen Nachtschicht seine Pforten, ab dann kann wieder getanzt werden in Wernes einziger Diskothek. Wo die Gäste künftig tanzen werden, stapeln sich jedoch zurzeit Sperrmüll und Bauschutt.

„Wir arbeiten unter Volldampf“, sagt Markus Buchwald (38) und wischt sich den Schweiß aus dem verstaubten Gesicht. Entrümpeln, ausräumen und abbrechen - das sind Arbeiten, die der neue Betreiber mit seinem verbliebenen Team von der Ende Juli geschlossenen Bergkamener Disco A2 selbst übernimmt. Alles, was neu wird, machen Profis - und das ist einiges.

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So laufen die Umbauarbeiten im Schnarchhahn

Zurzeit verwandelt sich der Schnarchhahn in das Nachtschicht. Diese Fotostrecke zeigt, wie die Umbauarbeiten so vonstatten gehen.
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Im vorderen Bereich wird der Stadl einziehen: der Bereich, in dem Schlager, Partysongs, aber auch aktuelle Titel aus den Charts zu hören sein werden. Der urige Charakter soll bestehen bleiben. Technik und Ausstattung werden aber neu.© Foto: Sylvia vom Hofe
Nachtschicht heißt der Schnarchhahn künftig. Und auf die nächste Nachtschicht freuen sich bereits viele Werner Nachtschwärmer.© Foto: Sylvia vom Hofe
"Hier sieht es noch wüst aus", sagt Markus Buchwald.© Foto: Sylvia vom Hofe
Die Tür zum Schnarchhahn auf der Neutorkreuzung steht offen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Noch sieht der Barbereich so aus.© Foto: Sylvia vom Hofe
Hier entsteht ein moderner Dancefloor mit Licht- und Soundtechnik. Der neue Chef, Markus Buchwald, ist noch mit dem Ausräumen beschäftigt. Sich selbst will er erst im neuen Ambiente fotografieren lassen.© Foto: Sylvia vom Hofe
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„Wir werden einen ultratrendigen Clubbereich einrichten“, sagt er mit Blick auf den hinteren Teil des Hauses. Sogenannte Pixel-Walls - mehrere miteinander kombinierte LED-Bildschirme - sollen durch ausgeklügelte Sound- und Lichttechnik Akzente setzen. „Das wird etwas ganz Besonderes“, verspricht er, „für die ganze Region.“

Der vordere Bereich soll so urig bleiben wie eine Après-Ski-Hütten - mit rustikaler Theke, gemütlichen Sitzgelegenheiten und einer Fläche auf der zu Schlager, Partysongs und aktuellen Charthits getanzt werden kann, auch zu Livemusik: Am 17. September gastiere etwa Partysängerin Ina Colada im Club.

Buchwald: "Zeit der Großraumdiskos ist vorbei"

Sind die neuen Räume groß genug? Buchwald, der selbst als DJ und Produzent tätig war, bevor er vor zwölf Jahren in die Geschäftsführung wechselte, nickt entschieden. „Die Zeit der Großraumdiskos ist vorbei.“ Das lasse sich in Dortmund, Hamm und Selm beobachten.

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