Gegen zwei Mitarbeiter aus der Viehsammelstelle der Firma Mecke in Werne wird seit Monaten ermittelt. Dem Verein Soko Tierschutz dauert das zu lange. Man befürchtet eine bewusste Hinhaltetaktik. © Soko Tierschutz
Tierquäler-Skandal in Werne

Soko Tierschutz frustriert über Ermittlungen: „Das hat ein Geschmäckle von Hinhaltetaktik“

Die Ermittlungen zum Mecke-Skandal in Werne laufen seit Monaten. Die Soko Tierschutz, die die Tierquälerei aufdeckte, ist frustriert, weil die Aufarbeitung so lange dauert. Man fürchtet eine bewusste Hinhaltetaktik.

Im Juli wird das, was der Verein Soko Tierschutz seit Wochen beobachtet hat, öffentlich: In der Viehsammelstelle der Firma Mecke kommt es zu Tierquälerei von seltener Brutalität. Daraufhin lässt der Kreis Unna die Viehsammelstelle und die Metzgerei schließen, verhängt zudem für Firmen-Chef Marko Mecke ein Berufsverbot. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen zwei Mitarbeiter aufgenommen.

Milde Strafen im Mecke-Skandal befürchtet

Über die Autorin
Redakteurin
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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