Sozialdienst bietet Hilfe bei Schwangerschaft

Jahresbericht 2009

WERNE Eine Schwangerschaft ist nicht für jede Frau oder jedes Paar ein Anlass zur riesigen Freude. Sorgen, vor allem finanzieller Art, plagen werdende Eltern – junge und erst recht ganz junge Mütter und Väter in spe. Das wissen die Beraterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) aus ihrem Alltag. In ihrem Jahresbericht 2009 legen sie nicht nur Zahlen vor.

31.03.2010, 13:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hildegard Wiegert-Fahnert (l.) und Anja Wolsza von der Schwangerschaftsberatung des SkF (Sozialdienstes katholischer Frauen).

Hildegard Wiegert-Fahnert (l.) und Anja Wolsza von der Schwangerschaftsberatung des SkF (Sozialdienstes katholischer Frauen).

Persönlich, telefonisch oder per E-Mail. 80 Mädchen und Frauen sowie drei Männer kamen  2009 persönlich in die Beratung. Davon waren 53 Ratsuchende in einer Partnerschaft. Zwei waren im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. 17 immerhin erst zwischen 18 und 21 Jahren. „Eigentlich bleiben die Zahlen so junger Mütter konstant“, berichten die Beraterinnen. 23 waren zwischen 22 und 27 Jahren alt, 31 zwischen 28 und 35 Jahren.

  Der Rest der Statistik: 7 Ratsuchende im Alter von 36 bis 45 Jahren und 3 älter als 46 Jahre. „Wir hatten im vergangenen Jahr sogar drei Männer bei uns, die Fragen hatten“, berichtet Anja Wolsza. Eine Seltenheit – immer noch. Auch die Männer würden vor allem von finanziellen Sorgen geplagt. Muss ich Unterhalt zahlen? Habe ich ein Sorgerecht? Wie läuft das, wenn ich mit der Frau nicht mehr zusammen bin? Die Schwangerschaftsberatung der SkF bietet mittwochs während der Öffnungszeiten des Familienzentrums am Fürstenhof eine offene Sprechstunde von 9.30 bis 11 Uhr an. Termine können aber auch unter Tel. (02389) 92 51 80 vereinbart werden.   

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