Spatenstich für den Fanta-Spielplatz in Werne

Bei Online-Wettbewerb gewonnen

Es ist vollbracht: Organisatoren, Initiatoren und viele Kinder haben den ersten Spatenstich für ihren neuen Spielplatz an der Berliner Straße gesetzt. Vorangegangen war ein sommerlicher Online-Krimi. Bei der Fanta-Spielplatzinitiative hatte sich der Werner Spielplatz gegen mehr als 350 Konkurrenten durchgesetzt.

WERNE

von Axel Palm

, 01.10.2015, 16:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spatenstich für den Fanta-Spielplatz in Werne

vl. Arndt Sonneck, Martina Bruhns (beide Coca Cola), Kawi Wollenhaupt (Kinderhilfswerk), Michel Mazucco (Initiator), Elke Kappen (Schuldezernentin Werne), Bürgermeister Lothar Crhist.

Einige Kinder tobten schon auf dem Klettergerüst oder kickten auf dem Bolzplatz. In naher Zukunft werden sie noch mehr Auswahl haben, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Denn für den Spielplatz „Happy Kids am Mottenheim“ überreichten Martina Bruhns und Arndt Sonneck von Coca-Cola einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro. Der Spielplatz hatte beim Online-Wettbewerb der Firma den ersten Platz belegt.

Den gesamten Juli über hatten die Werner insgesamt 51.893 Stimmen gesammelt – das bedeutete Rang eins und besagte 20.000 Euro Fördergeld für die Sanierung und neue Spielgeräte. Gerade in den letzten Tagen des Wettbewerbs hatten sich die Ereignisse mit Stimmenmanipulationen, Online-Allianzen über Facebook und der Einstellung des „Live-Rankings“ durch Fanta überschlagen.

Arbeiten sollen 100 Tage dauern 

Am Ende ging alles gut aus – und so konnte Michel Mazucco, der die Initiative für Werne ins Rollen gebracht hatte, gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Christ die Schaufel ansetzen. Martina Bruhns und Arndt Sonneck übergaben den symbolischen Spendenscheck. Innerhalb von 100 Tagen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Mit dieser Aktion soll aber noch nicht Schluss sein. Michel Mazucco will weitermachen: „Ich habe bei der Arbeit zu diesem Projekt viele neue Freunde gewonnen“, sagt er. „Deshalb und weil nichts schöner ist, als Kindern eine Freude zu bereiten, überlegen wir, einen Förderverein zu gründen, um am Ball zu bleiben und noch mehr zu schaffen.“

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