Spielhallen-Räuber muss zweieinhalb Jahre in Haft

Prozess zwölf Jahre nach Tat

Den bewaffneten Raubüberfall auf das Spielikum-Spielstudio an der Kamener Straße in Werne muss ein 36-jähriger Mann mit zweieinhalb Jahren Haft büßen. Der Angeklagte hatte die Tat vom März 2005 im Prozess vor dem Dortmunder Landgericht gestanden.

WERNE

24.03.2017, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Während der 36-Jährige heute sein Privatleben als Familienvater deutlich beruhigt hat, war er vor zwölf Jahren ein absolut rastloser Charakter. Um Arbeit kümmerte er sich nicht, und das wenige Geld, das er in die Hände bekam, haute er in verschiedenen Spielhallen auf den Kopf.

Auch unmittelbar vor dem Überfall auf das Geschäft in Werne soll er einen größeren Geldbetrag verloren haben. Für ihn lag da nichts näher, als sich die Euros in derselben Spielhalle auf kriminelle Art und Weise wiederzuholen.

Das Landgericht wertete vor allem das umfassende Geständnis des Angeklagten deutlich strafmildernd. Darüber hinaus konnte ihm nicht widerlegt werden, dass er bei der Tat nicht mit einer echten, sondern nur mit einer Spielzeugpistole bewaffnet war.

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