Elterninitiative „Lebendige Spielstraße“ will Arbeitsgruppen bilden und Lösungen finden.

Spielstraße

Spielstraßen in Werne sicherer machen - das ist das Anliegen der Elterninitiative „Lebendige Spielstraße“. Und die Eltern haben auch schon einige konkrete Vorschläge.

Werne

, 14.04.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Elterninitiative „Lebendige Spielstraße“ will Arbeitsgruppen bilden und Lösungen finden.

Viele Interessierte waren beim ersten Treffen der Initiative „Lebendige Spielstraße“ im Hotel am Kloster. © Bernd Warnecke

Zu einem ersten Kennenlernen traf sich am Donnerstag im Konferenzraum des Hotels am Kloster die Elterninitiative „Lebendige Spielstraße“. Mehr als 30 Interessierte folgten dem Aufruf der Initiatoren Torsten Swat und Daniel Steinhoff, die mit ihrem Anliegen bei der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses gescheitert waren.

„Wir möchten, dass die Spielstraßen in Werne sicherer werden, damit unsere Kinder trotz wachsenden und schnelleren Verkehrs beruhigt den Platz vor der Tür zum Spielen nutzen können“, forderte Steinhoff die Schrittgeschwindigkeit als Regelfall. „Wenn es die Ablehnung der Anträge nicht gegeben hätte, ständen wir heute nicht hier“, ergänzte Torsten Swat, der zusammen mit Steinhoff die Initiative gründete.

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Schon 45 Mitstreiter

Mittlerweile sind über 45 Personen in einer Verteilergruppe vernetzt, tauschen sich darüber aus, was getan werden kann. Vernünftige Gespräche mit der Stadt soll es nach der Ablehnung der Anträge auch schon gegeben haben. Die Initiative will bei den Autofahrern und der Bevölkerung das Bewusstsein schaffen, Lösungen für die betroffenen Spielstraßen zu erarbeiten und langfristig die Verkehrssituation zu verbessern.

Zu diesem Zweck sollen künftig Arbeitsgruppen gebildet werden. Eine Gruppe soll sich um bauliche Maßnahmen wie etwas vergrößerte Piktogramme auf dem Straßenbelag, Beton-Legosteine oder Geschwindigkeitsanzeigen kümmern. Weitere Gruppen sind Öffentlichkeitsarbeit, Verkehrsrechtliche Maßnahmen, Veranstaltungen und Finanzen.

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Tag des Nachbarn soll genutzt werden

Swat regte an, dass man am Tag des Nachbarn (24. Mai) gut ein Nachbarschaftstreffen auf der Spielstraße organisieren könne. Bei der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses (7. Mai) will die Initiative vor dem Stadthaus Präsenz zeigen und mit Flyern und eventuell einem Infostand auf das Problem aufmerksam machen.

Wer sich der Initiative anschließen möchte oder diese unterstützen möchte, kann sich per Mail bei den Initiatoren Steinhoff und Swat melden. Mehr Infos zur Initiative gibt es hier.

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