Stadt hilft bei Eingliederung in den Beruf nach langer Krankheit

Auszeichnung

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat die Stadt Werne dafür ausgezeichnet, dass sie Beschäftigten, die lange krank waren, hilft, sich wieder in den Berufsalltag zu integrieren.

WERNE

von Von Arndt Brede

, 18.01.2011, 15:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Lothar Christ (v.l.) nahm stellvertretend für das BEM-Team mit Frank Adamietz (2.v.l.), Martina Eden-Hetberg (3.v.l.) Frank Gründken (4.v.l.) und Gabriele Wylegalla-Blechschmidt (4.v.r.) die Auszeichnung von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch sowie Klaus Menzel und Carla Ihme (beide LWL) entgegen.

Bürgermeister Lothar Christ (v.l.) nahm stellvertretend für das BEM-Team mit Frank Adamietz (2.v.l.), Martina Eden-Hetberg (3.v.l.) Frank Gründken (4.v.l.) und Gabriele Wylegalla-Blechschmidt (4.v.r.) die Auszeichnung von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch sowie Klaus Menzel und Carla Ihme (beide LWL) entgegen.

Das ist auch ein Verdienst des so genannten Betrieblichen Eingliederungs-Managements (BEM), das der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, am Dienstag lobte. Wer innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen krank ist, hat die Möglichkeit, mit dem BEM-Team zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Arbeitsfähigkeit und damit den Arbeitsplatz zu erhalten.

Die mit der LWL-Auszeichnung verbundene Prämie von 10 000 Euro habe sich Werne jedenfalls redlich verdient, sagte der LWL-Direktor gegenüber der Presse: "Die Stadt Werne ist mit ihrem Betrieblichen Eingliederungs-Management weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus gegangen."Hilfe bei Wiedereingliederung

Im Juni 2009 hatte die Stadt eine BEM-Dienstvereinbarung abgeschlossen. Seitdem kümmert sich eine verwaltungsinterne Projektgruppe - Gabriele Wylegalla-Blechschmidt, Martina Eden-Hetberg, Frank Adamietz und Frank Gründken - darum, dass Mitarbeiter, die im Laufe von zwölf Monaten länger als sechs Wochen krank sind, wieder in den Berufsalltag eingegliedert werden können. "Wir haben uns schulen lassen und bekommen auch Materialunterstützung von der Unfallkasse NRW", berichtet Personalratsvorsitzende Gabriele Wylegalla-Blechschmidt.

So qualifiziert, sei es nicht selten gelungen, durch stundenweise Wiedereingliederung, Arbeitsplatzoptimierung etwa durch höhenverstellbare Schreibtische, durch Angebote der Qualifizierung oder schlicht durch einen Arbeitsplatzwechsel längere Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden. Diesen Weg weiter zu beschreiten, das sei das Ziel, sagte Bürgermeister Lothar Christ.

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