Im Werner Stadtmuseum bekommt man nun ein Stück Sim-Jü fürs Wohnzimmer

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Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer (l.), Roland Neijenhoff und Heidelore Fertig-Möller vom Förderverein Stadtmuseum zeigen die Plakate, die es nun im Stadtmuseum zu kaufen gibt.
Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer (l.), Roland Neijenhoff und Heidelore Fertig-Möller vom Förderverein Stadtmuseum zeigen die Plakate, die es nun im Stadtmuseum zu kaufen gibt. © Felix Püschner
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Mehr als 30 Jahre lang gestaltete der 2006 verstorbene Grafiker Karl Losch die Plakate für die Sim-Jü-Kirmes. Jedes Jahr ein neues – auch wenn bestimmte Motive wie das Historische Rathaus und die Christophorus-Kirche natürlich immer wieder auftauchten. Mal fielen die Plakate eher dezent aus, mal in knallig-bunten Farben.

Im Rahmen der Sonderausstellung unter dem Motto „Werne durch die Augen von Karl Losch“ waren die Werke des Künstlers zuletzt über zwei Monate im Stadtmuseum und in den Schaufenstern der Innenstadt zu bestaunen – darunter auch Ölgemälde, Aquarelle und Fotografien. Vor allem besagte Kirmesplakate avancierten dabei zum Highlight. „Die Besucher waren regelrecht begeistert davon“, erklärt Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer.

Ältestes ausgewähltes Sim-Jü-Plakat stammt aus dem Jahr 1949

Dass die Plakate echte Hingucker sind, war den Organisatoren jedoch schon im Vorfeld klar. Daher hatten die Besucher auch die Möglichkeit, darüber abzustimmen, welche Plakate ihre persönlichen Favoriten sind. Die vier mit den meisten Stimmen wurden nun im Format DIN A2 nachgedruckt und sind für 6 Euro im Stadtmuseum zu kaufen – zum Beispiel, um sich ein Stück Sim-Jü ins eigene Wohnzimmer zu hängen. Zu den Siegerplakaten gehört auch das älteste Stück aus dem Jahr 1949. Der Erlös des Verkaufs kommt dem Stadtmuseum zugute.