Streit um Werner Solebad-Planung geht vor Gericht

Im Mai 2017

Der Streit um die Planungspannen beim Werner Solebad zieht sich hin. Das ehemalige Planungsbüro will seine Honorare sehen, die Stadt will nicht zahlen. Im Mai kommenden Jahres geht der Rechtsstreit vor das Dortmunder Landgericht.

WERNE

, 03.12.2016 / Lesedauer: 2 min
Streit um Werner Solebad-Planung geht vor Gericht

Mittlerweile plant ein neues Büro das Solebad: So soll der Haupteingang des Solebads einmal aussehen.

Der Rechtsstreit zwischen der Natur-Solebad GmbH beziehungsweise der Stadt Werne und dem ehemaligen Bad-Planer Osnabrücker Planungsbüro Rohling (pbr) geht am 5. Mai 2017 vor Gericht.

Dann ist am Landgericht Dortmund ein Gütetermin anberaumt. Zwar liefen aktuell noch Gespräche der Anwälte beider Seiten, wie Bad-Geschäftsführer Frank Gründken auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, „aber das sind die üblichen Gespräche im Hintergrund“. Ob es zu einer vorzeitigen außergerichtlichen Einigung kommt, ist allerdings fraglich.

Das Osnabrücker Planungsbüro hatte 2014 einen Entwurf für ein 14,7 Millionen Euro teures Bad vorgestellt. Als pbr den Zuschlag erhalten hatte, gab das Büro im Juni 2015 bekannt, dass für den Solebadbau fünf Millionen Euro mehr nötig sind als ursprünglich geplant.

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Müssen die Honorare ausgezahlt werden? 

Daraufhin trennte sich die Stadt verärgert von pbr. Die Osnabrücker reichten im Anschluss Klage auf Auszahlung der ihnen aus ihrer Sicht zustehenden Honorare ein. Frank Gründken: „Dafür haben wir einen Betrag von rund 400.000 Euro in die Rücklage gestellt.“

Denn es ist längst noch nicht gesagt, dass besagte Kostenexplosion als Grund zur Aufkündigung der Zusammenarbeit ausreicht. Mittlerweile hat das Architekturbüro Geising und Böker die Planung übernommen. Das neue Bad soll nun etwa 16 Millionen Euro kosten, musste aber dazu auf einen separaten Saunabereich verzichten.

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