Das Sturmtief rüttelte einige Äste von den Bäumen am Kirchplatz in Werne. © Jörg Heckenkamp
Sturm in Werne

Sturmtief „Ignatz“ zeigt sich zahm in Werne – bis auf zwei Ausnahmen

Während es in Teilen Nordrhein-Westfalens aufgrund von Sturmschäden zu Verspätungen bei der Bahn und vereinzelten Unfällen kam, hat das Sturmtief „Ignatz“ Werne verschont. Bis auf zwei Ausnahmen.

Nach der Sturmwarnung von gestern für Donnerstag (21. Oktober) war die Feuerwehr Werne in Alarmbereitschaft. „Wir haben quasi schon unsere Kettensägen geschärft“, sagt Feuerwehrsprecher Tobias Tenk mit einem Schmunzeln. Doch die Vorbereitungen mündeten noch nicht in Einsätzen. Bis auf zwei Ausnahmen.

Die ganze Nacht sei es trotz aufkommenden Windes ruhig gewesen. Ebenso der Donnerstagmorgen. Wer morgens über den Kirchplatz ging, sah zumindest einige kleinere Auswirkungen des Sturmtiefes. Denn Ignatz hatte die hohen Bäume rund um die Christophorus-Kirche so durchgeschüttelt, dass einige kleinere Äste herabgefallen sind.

Einsätze an Südkirchener Straße und in Stockum

Um 9.32 Uhr dann die erste Alarmierung. Der Löschzug Langern fuhr zur Südkirchener Straße, die ein größerer Ast blockierte. Mittags rückte dann der Löschzug Stockum aus. An der Geiststraße drohte ein Sichtschutzzaun auf die Straße zu stürzen. Der wurde gesichert, das war`s. „Bei beiden Einsätzen ist nichts passiert“, sagt Tenk.

Der erste Alarm seit der Sturmwarnung war am Mittwochabend ein Fehlalarm. „Da sind wir mit der Drehleiter nach Rünthe raus“, sagt Tenk. Ein Nachbar hatte offenbar den Kerzenschein in einem Fenster für einen Brandherd gehalten und vorsorglich die Wehr informiert. „Ist aber nichts gewesen“, sagt Tenk.

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Redaktion Werne
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Jörg Heckenkamp