Südostasienhilfe feiert zehnjähriges Bestehen

Spenden für Burma

WERNE Happy Birthday - die „Projekthilfe Südostasien e. V.“ von Jutta und Bruno Gimmel feiert ihr zehnjähriges Bestehen. In dem vergangenen Jahrzehnt konnten die Eheleute einige Erfolge erreichen.

von Von Helga Felgenträger

, 07.05.2010, 16:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einmal im Jahr reist die Familie selbst nach Burma und Vietnam, um sich vom korrekten Ablauf der Hilfsmaßnahme zu überzeugen. „Aufs Herzlichste werden wir empfangen“, erzählt die Familie von ihrem jüngsten Aufenthalt Anfang des Jahres. Dieses Mal hatte das Paar die Idee, die Mädchen und Jungen, die für die Spender immer kräftig zu Pinsel und Farbe greifen und wahre Kunstwerke erschaffen, nach Rangun einzuladen und mit ihnen etwas Besonderes zu unternehmen.

Einmal im Jahr reist die Familie selbst nach Burma und Vietnam, um sich vom korrekten Ablauf der Hilfsmaßnahme zu überzeugen. „Aufs Herzlichste werden wir empfangen“, erzählt die Familie von ihrem jüngsten Aufenthalt Anfang des Jahres. Dieses Mal hatte das Paar die Idee, die Mädchen und Jungen, die für die Spender immer kräftig zu Pinsel und Farbe greifen und wahre Kunstwerke erschaffen, nach Rangun einzuladen und mit ihnen etwas Besonderes zu unternehmen.

Einen Herzenswunsch erfüllt

Ihr Herzenswunsch: Einmal ins Happy World, vergleichbar mit Phantasialand in Deutschland. Die Kinder fuhren mit Begeisterung Karussell. „Zum Schluss bekamen noch alle eine Eistüte - alles zum ersten Mal in ihrem 16-jährigen Leben“, freuten sich Gimmels mit den Kindern.

Nur acht Stunden gibt es Strom in der Stadt, schildert die Familie in ihrem Jahresbericht die Lebensumstände der Burmesen. Benzin ist weiterhin rationiert. An den Tankstellen gibt es nur 4,5 Liter pro Tag, zu wenig für die vielen Taxifahrer.

Spendenbetrag von 48.000 Euro

Nach der Erlebnistour fahren die Gimmels mit den Mädchen gemeinsam nach Kyaitktyo zu den Kinderheimen. Hier erwartete sie bereits ihr alter Freund Mister Jotika, der buddhistische Mönch, der das Heim leitet. Der Heimleiter freut sich über den stattlichen Spendenbetrag von 48.000 Euro. „Trotz Krisenzeiten sind uns die Spender treu geblieben“, bedanken sich Gimmels und die Heimleitung bei den treuen Spendern aus Deutschland.

Der geschäftstüchtige Mr. Jotika

Viel Neues gibt es aus den Kinderheimen zu berichten, führt Gimmel die Geschäftstüchtigkeit von Mr. Jotika an. Für sein Kinderheim tut er alles, so produziert er momentan ein Bio-Haar-Shampoo zum Verkauf, baut einen Kindergarten für die Kinder berufstätiger Eltern und lockt mit einem großen Hinweisschild, das an der Strecke zu einem Pilgerort steht, ausländische Touristen an. Sie alle spenden bereitwillig für das Kinderheim. 

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