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Ein tolles Bild vom eigenen Hund zu machen, ist gar nicht so leicht. Tierfotografin Dana Lüllwitz (27) weiß, wie es geht. Tausende schauen sich ihre Fotos an - ihre Tipps teilt sie hier.

Werne

, 23.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Schnell den Hund in den Garten setzen, Smartphone zücken und abdrücken: So einfach stellen sich viele die Tierfotografie vor. Doch der Unterschied zwischen schnellem Schnappschuss und professioneller Aufnahme kann unglaublich groß sein - dabei können schon Kleinigkeiten dafür sorgen, dass ein besseres Foto entsteht.

„Ich habe mir so ziemlich alles selber beigebracht“, sagt die 27-jährige Dana Lüllwitz aus Werne. Dabei begann alles eigentlich mit einer gefühlten Katastrophe.

Fotografin Dana Lüllwitz empfiehlt

Fünf Tipps für bessere Fotos von ihrem Haustier

  • Gehen Sie beim Fotografieren auf Augenhöhe des Tiers
  • Achten Sie auf den Hintergrund: Der sollte frei von störenden Gegenständen wie Gartenzäunen sein
  • Licht spielt eine große Rolle: Deshalb am besten vor 11 Uhr oder nach 15 Uhr fotografieren
  • Damit das Tier in die Kamera schaut, kann man Geräusche machen oder mit Leckerlies für Aufmerksamkeit sorgen
  • Ruhig mehrere Fotos hintereinander machen, um das beste aussuchen zu können

„Unsere Hochzeitsfotos waren so grottig, da habe ich mich richtig geärgert“, sagt Lüllwitz, während sie an der Saline entlang schlendert. Immer auf der Suche nach einem Ort, um ihren treuen Begleiter - Chihuahua Crispy - in Szene zu setzen.

Nach ihrer Hochzeit, die etwas mehr als ein Jahr zurückliegt, dachte sie sich: Das kann ich doch besser. Also kaufte sich die Wernerin eine Kamera und zog mit Crispy los. So wie auch an diesem Tag.

Bilder vermitteln Emotionen - trotz Energiebündel

Ihren Fortschritt und ihre Fotos zeigt sie auf der Social-Media-Plattform Instagram unter dem Namen „Tiny Paws Photography“. Hier folgen ihr fast 2500 Nutzer und wo sich unter den zehn beliebtesten Beiträgen mit dem Stichwort Werne stets vier bis fünf ihrer Fotos finden.

Mal greift sich der Chihuahua mit der Pfote ins Gesicht, mal schaut er verträumt in die Luft und das nächste Mal schaut ein anderer Hund verträumt einer Seifenblase hinterher.

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Voll im Einsatz: Dana Lüllwitz. © Mario Bartlewski

Ihre Bilder vermitteln Emotionen, die die Tiere ausstrahlen. Man möchte fast denken, ihre Motive folgen ihren Anweisungen auf den Millimeter genau und lassen alles um sich herum außer acht. Doch weit gefehlt - denn Crispy ist ein wahres Energiebündel.

Alles ist für den Chihuahua interessant - doch gerade das macht sich Lüllwitz zunutze. Sie fängt ihn bei ihren Fotos genau so ein, wie er ist. Dafür macht sie gut 100 Fotos bei einem Shooting - von denen sie letztlich nur zwei bis drei aussucht. „Ich bin eine Perfektionistin“, sagt die Steuerfachangestellte. Genau das schätzen auch ihre Fans.

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„Ich finde diese Art der Bilder so schön und würde mir so wünschen so eines auch von meinem Hund mal zu haben“, schreibt einer ihrer Instagram-Fans. „Ich mag die Stimmung sehr“, schreibt ein anderer.

Damit das rüberkommt, schießt sie nicht nur die Fotos, sondern bearbeitet sie auch im Nachhinein - alles, damit der Hund noch mehr im Fokus steht. Bis zu einer Stunde kann das noch einmal extra dauern.

Lüllwitz träumt davon, mit Tierfotografie Geld zu verdienen

Mittlerweile ist die Tierfotografin nicht mehr nur mit ihrem eigenen Hund unterwegs, sondern schießt auch mit anderen Hunden Fotos oder verlost Shootings. Doch eine Sache soll sich dabei bald ändern.

Trotz großem Aufwand verdient Lüllwitz mit ihren Tierfotos kein Geld - doch das soll sich so schnell wie möglich ändern. „Das wäre super, wenn das klappt“, so die Steuerfachangestellte.

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Dana Lüllwitz fotografiert Hunde - besonders gerne ihren Chihuahua Crispy. © Mario Bartlewski

Doch bis es soweit ist, zieht Lüllwitz zusammen mit Crispy und auch anderen Hunden los, deren Besitzer sie beispielsweise über Instagram anschreiben. Doch der Traum lebt - und wird die zielstrebige Wernerin auch noch weiter begleiten.

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