Treffen der Lesepaten am Tag der deutschen Sprache

WERNE Vorlesen kann jeder. Doch die Geschichten spannend rüberzubringen, das ist die Kunst. Und damit das so bleibt, trafen sich die Lesepaten zum Aufbauseminar mit der Märchenerzählerin Ina Niehues.

von Von Dominik Gumprich

, 15.09.2008, 13:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unter der Leitung von Märchenerzählerin Ina Niehaus (rechts, sitzend) trafen sich am Samstag fortgeschrittene Lesepaten zu einem Aufbauseminar.

Unter der Leitung von Märchenerzählerin Ina Niehaus (rechts, sitzend) trafen sich am Samstag fortgeschrittene Lesepaten zu einem Aufbauseminar.

In der Stadtbücherei Werne kamen die Lesepaten am Samstag, dem Tag der deutschen Sprache,  zum Aufbauseminar für Fortgeschrittene zusammen.

Vom Land unterstützt, findet das Seminar bereits zum zweiten Mal statt. Unter der Leitung von Märchenerzählerin Ina Niehaus frischten die Lesepaten ihr Wissen auf. "Es geht darum, das spannende Lesen zu üben, wir wollen die Leute fesseln", so Niehaus.Mittlerweile 80 Lesepaten

Für sie ist das Lesen und Erzählen ihre große Leidenschaft. Das Ziel sei, die Kunst des Lesens weiterzugeben. In Werne gibt es mittlerweile rund 80 Lesepaten, die in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen, beim Krankenhausfunk, im Kinderheim und natürlich auch in der Bibliothek Geschichten vorlesen. "Ich bin allen sehr dankbar, die das möglich gemacht haben. Am Anfang sind wir 2002 mit 35 Paten gestartet, von denen alle noch dabei sind. Es macht uns immer noch sehr viel Spaß", freute sich Büchereileiterin Gerlinde Schürkmann.  Kinder hören gerne zu Seminarteilnehmerin Angelika Harhoff besucht seit zwei Jahren als Lesepatin einen Werner Kindergarten und ist begeistert: "Das Vorlesen wird sehr gut angenommen. Die Kinder wollen meistens, dass ich noch länger da bleibe und ihnen weiter vorlese."

Bereits zum zweiten Mal nimmt Angelika Harhoff an einem Aufbaukurs teil. "Die Seminare helfen auf jeden Fall", so Harhoff. Das Lesen war schon immer ihr Hobby. Auch ihren eigenen Kindern habe sie immer gerne vorgelesen. Nun teilt sie ihr Hobby mit anderen.

Lesen Sie jetzt