Tumorzentrum Lünen-Werne gegründet

WERNE Alle Behandlungsmöglichkeiten der Onkologie unter einem Dach – das bietet das neu gegründete Interdisziplinäre Turmorzentrum Lünen-Werne (ITZ). Krebspatienten finden dort die gebündelte Kompetenz vieler Spezialisten, die für die Patienten individuelle Therapieformen entwickeln.

von Von Magdalene Quiering-Lategahn

, 27.11.2008, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gründung des Interdisziplinären Tumorzentrums Lünen-Werne (ITZ): Dr. Albert Esselmann, Dr. Bernd Nagel, Dr. Peter Hartung, Dr. Susanne Vedder, Dr. Berthold Lenfers, Dr. Rainer Diederich, Dr. Donat Romann und Dr. Bernhard Jungnitz.

Gründung des Interdisziplinären Tumorzentrums Lünen-Werne (ITZ): Dr. Albert Esselmann, Dr. Bernd Nagel, Dr. Peter Hartung, Dr. Susanne Vedder, Dr. Berthold Lenfers, Dr. Rainer Diederich, Dr. Donat Romann und Dr. Bernhard Jungnitz.

„Die Behandlung Tumor erkrankter Patienten ist komplex. Wir sind auf Zusammenarbeit angewiesen. Dem stellen wir uns“, begründete Dr. Berthold Lenfers, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des St.-Marien-Hospitals und Sprecher des ITZ, die Einrichtung. Sie wird getragen von einem Netzwerk aus Ärzten des St.-Marien-Hospitals Lünen, des St. Christophorus-Krankenhauses Werne sowie niedergelassener Ärzte in beiden Städten. Auch Hausärzte sollen mit einbezogen werden.

„Die Behandlung Tumor erkrankter Patienten ist komplex. Wir sind auf Zusammenarbeit angewiesen. Dem stellen wir uns“, begründete Dr. Berthold Lenfers, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des St.-Marien-Hospitals und Sprecher des ITZ, die Einrichtung. Sie wird getragen von einem Netzwerk aus Ärzten des St.-Marien-Hospitals Lünen, des St. Christophorus-Krankenhauses Werne sowie niedergelassener Ärzte in beiden Städten. Auch Hausärzte sollen mit einbezogen werden.

„Wir arbeiten nicht nur interdisziplinär, sondern auch interprofessionell mit speziell weitergebildeten Pflegekräften, fachübergreifend in Kliniken und auch ortsübergreifend“, nennt Dr. Lenfers die Besonderheit.

Von Früherkennung bis Sterbebegleitung Die Veranstaltung zeigte an Fallbeispielen bei Brust- und Darmkrebs sowie multilokulärer Tumorerkrankung wie das ITZ täglich gelebt wird und wie hilfreich die Zusammenarbeit ist: Von der Vorsorge und Früherkennung, der Therapieauswahl bis hin zur Palliativmedizin und Sterbebegleitung.Wöchentliche Tumorkonferenzen Die Frage „Wo gehe ich hin, um eine zweite Meinung einzuholen?“ ist für einen Patienten des ITZ quasi überflüssig. Denn während der wöchentlichen Tumorkonferenzen jeweils donnerstags diskutieren die unterschiedlichen Spezialisten jeden Einzelfall. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“, so Dr. Lenfers. „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können“, zitierte Kreismedizinaldirektor Dr. Bernhard Jungnitz John F. Kennedy. Er wünschte dem Tumorzentrum „gutes Gelingen“. Das Logo des ITZ, durch ein rotes Viereck verbundene Quadrate, hatte Radiologe Dr. Michael Hamar entworfen. Er gewann den mit 300 Euro ausgeschriebenen Preis des Wettbewerbs.

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