Übergewichtiger Mann aus LKW in Werne gerettet

Ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr aus Werne und aus Rünthe hat am Freitagnachmittag einen übergewichtigen LKW-Fahrer aus dem Führerhaus seines Lasters gerettet. Der Mann konnte das Fahrzeug nach einer Blutvergiftung und einer Thrombose nicht mehr selbst verlassen – sogar ein Schwerlast-Rettungswagen musste anrücken.

WERNE

, 11.08.2017, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Übergewichtiger Mann aus LKW in Werne gerettet

Die Feuerwehren aus Werne und Rünthe bauten eine improvisierte Treppe, um den schwergewichtigen, kranken LKW-Fahrer aus dem Fahrerhaus zu bergen.

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die freiwillige Feuerwehr am Freitagmittag aus. Sie musste einen stark übergewichtigen kranken LKW-Fahrer aus dem Führerhaus seines Fahrzeuges retten. Der Mann litt an einer Blutvergiftung in Verbindung mit einer Thrombose.

Um 13.33 Uhr lief der Alarm sowohl beim Löschzug 1 aus Werne als auch der Löschgruppe Rünthe der Bergkamener Feuerwehr auf. Sie sollten den Rettungsdienst und die Notärztin aus Werne bei einem ungewöhnlichen Einsatz am Autohof an der Nordlippestraße unterstützen. Der adipöse LKW-Fahrer war durch die Thrombose in Verbindung mit einer Blutvergiftung nicht mehr in der Lage, das Führerhaus seines Sattelschleppers zu verlassen.

160 bis 180 Kilogramm schwer

Die Notärztin forderte daher die Unterstützung der Feuerwehr an. Die beiden Rüstzüge koordinierten sich und bauten mit Hilfe der jeweils auf den Wagen vorhandenen Rettungsbühnen eine Art Treppe auf. Darüber und mithilfe eines sogenannten Spineboards, einer besonderen Rettungstrage, bargen die Retter den etwa 160 bis 180 Kilogramm schweren Patienten.

Doch damit waren die Schwierigkeiten noch nicht beendet. Ein spezieller Schwerlast-Rettungstransportwagen der Berufsfeuerwehr Hamm wurde angefordert, um den LKW-Fahrer ins Werner Krankenhaus zur bringen.

Gegen 14.30 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die beiden Feuerwehren, die mit etwa 20 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz waren, konnten wieder einrücken.

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