Umbau an Möbelhaus Reuter schreitet weiter voran

Fußgängerbrücke wieder frei

Die Holzwand auf der Rückseite des alten Möbelhauses Reuter an der Burgstraße ist abgebaut, seit Montag ist die Fußgängerbrücke wieder passierbar. Der Umbau zu einer Unterkunft für Flüchtlinge im alten Möbelhaus selbst dauert jedoch an. Doch noch wird der Platz dort gar nicht gebraucht.

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, 24.03.2016, 05:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umbau an Möbelhaus Reuter schreitet weiter voran

Die Hornebrücke am ehemaligen Möbelhaus Reuter ist wieder frei. Wegen Umbauarbeiten des Gebäudes zu einer Flüchtlingsunterkunft war die Brücke zwischen B54 und Moormannteich in den letzten Wochen gesperrt worden.

„Die Umbaumaßnahmen an der Brücke sind abgeschlossen“, erklärte Jürgen Hetberg vom Gebäudemanagement am Mittwoch. Doch dies gilt nicht für alle Umbauarbeiten. Im Gebäude selbst, das zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut wird, sind noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen. „Das Gebäude ist teilweise belegbar“, so Frank Adamietz vom Kommunalbetrieb der Stadt. Heißt: Im Erdgeschoss könnten Flüchtlinge einziehen – nur gibt es im Moment keine Zuweisungen.

Dies bestätigte auch Kordula Mertens von der Stadtverwaltung. „In den Osterferien wird es auch keine neuen Zuweisungen geben.“ Sie rechne damit, dass es im April vielleicht wieder losgehen könnte. Im Moment belegt also nur die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge die Büroräume in dem Haus an der Burgstraße.

Wann die Unterkunft nun fertig wird:

Der Zuweisungsstopp sorgt auch bei Frank Adamietz für etwas mehr Entspannung. Eigentlich sollte das Möbelhaus Reuter Ende März fertig umgebaut sein. Dies kann man nun etwas gediegener angehen. „Wir sind auf jeden Fall Ende April fertig.“

Während also die Arbeiten im Gebäude noch ein paar Wochen weitergehen werden, sieht es außerhalb schon ganz anders aus. Die Schaufenster sind zugemauert, kleine Fenster bringen Licht in die Räume. Und damit die Bewohner auch ihre Privatsphäre haben, wird der Schaufenstergang entlang der Horne dauerhaft zugemauert. „Das ist ja für die Bewohner nicht schön, wenn die Fußgänger reingucken können“, so Hetberg.

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