Unsichere Kinderspielplätze: Stadt prüft Vorwürfe

Mängel-Gutachten

Wernes Spielplätze sind unsicher - diesem Vorwurf geht derzeit die Stadtverwaltung mit dem Rechnungsprüfungsamt nach. Grundlage ist ein Gutachten aus dem Jahr 2011, in dem von "erheblichen Mängeln" die Rede ist - von denen nicht alle behoben sein sollen.

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, 29.01.2016, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unsichere Kinderspielplätze: Stadt prüft Vorwürfe

Die Werner Spielplätze – hier an der Grabbestraße – weisen laut einem Gutachten von 2011 Mängel auf.

Rolf Weißner ist Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. Ihm sind die Vorwürfe bekannt: „Aber eine fundierte Stellungnahme kann ich derzeit nicht abgeben. Erst muss die Stadt die Vorwürfe prüfen“, sagt er auf Anfrage unserer Redaktion.

Ausschussvorsitzender: "Wir sind Laien"

Einmal im Jahr initiiert der Ausschuss eine Spielplatzbegehung. Hätten dabei nicht die falschen Din-Normen auffallen müssen? „Wir sind Laien“, sagt Weißner dazu, „wir nehmen jeweils einen Teil der Spielplätze in Augenschein. Aber ob sie normgerecht sind, das können wir gar nicht beurteilen.“

Nach Informationen unserer Redaktion sind aber auch andere Vorwürfe Gegenstand der aktuellen Untersuchungen im Stadthaus. So sollen Kontrollen der Spielplätze be- oder gar verhindert sowie Baustellen auf Spielplätzen unzureichend gesichert worden sein.

Jüngster Fall ist dabei der Spielplatz an der Berliner Straße, wo aus dem Boden ragende Metallstangen zunächst gar nicht und später lediglich durch Flatterband abgesichert wurden.

Negatives Arbeitsklima beim Werner Bauhof?

Auch von einem äußerst negativen Arbeitsklima beim Bauhof war bei einem Treffen die Rede, an dem unter anderem Bürgermeister Lothar Christ, Stadtkämmerer Marco Schulze-Beckinghausen und der Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW) Frank Adamietz am Mittwochabend teilgenommen haben. Adamietz gab mit Verweis auf laufende Untersuchungen sowie interne Angelegenheiten dazu keine Details preis: „Wir warten jetzt das Ergebnis der Untersuchungen ab.“

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