Unterricht der Fürstenhofschule in Containern

Umzug

WERNE Wenn die Sommerferien beendet sind, dann ist für Schüler und Lehrer der Hauptschule endlich auch Schluss mit dem ständigen hin und her zwischen Fürstenhof und Windmühlenberg.

von Von Rudolf Zicke

, 28.07.2009, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn: Am Dienstag wurden auf dem Gelände der "Hauptschule am Windmühlenberg" (ehemals Marienschule) 20 so genannte Raumzellen - eher bekannt als Container - aufgestellt, in denen fünf Klassenzimmer eingerichtet werden.

"Bis zum Ende der Ferien", das versicherte der Chef der städtischen Hochbauabteilung, Wendelin Jücker, "sind die Raumzellen voll einsatzbereit." Bis dahin seien auch alle notwendigen Installation für Strom und Heizung erfolgt. Container sind gemietet

Die Container hat die Stadt nicht gekauft, sondern nur gemietet. "Ein Kauf lohnt sich erst dann, wenn die Raumzellen länger als vier Jahre benötigt werden", erklärte Jücker.

Seines Wissens sei es der politische Wille, dass es bis zur Errichtung des neuen Schulzentrums auf dem Gelände der Realschule an der Bahnhofstraße auf keinen Fall so lange dauern soll. Bislang jedenfalls sieht die Zeitplanung vor, dass die Hauptschule 2011 zur Bahnhofstraße umzieht.

Weiterhin Unterricht in Fachräumen der Fürstenhofschule

Trotz der neuen Klassenräume in den Containern am Windmühlenberg wird die Fürstenhofschule nicht ganz verwaist sein. "Die Fachräume im relativ neuen ,Turm´-Gebäudeteil der Fürstenhofschule werden weiter benötigt und genutzt", ergänzte Hochbauer Harald Stengl. Danach müssen Schüler und Lehrer zumindest zeitweise noch zwischen den beiden Standorten pendeln.

Daher achtet die Stadtverwaltung auch darauf, dass die Fürstenhofschule nicht verfällt oder Vandalen hier Unwesen treiben.

So lange auch nur Teilbereiche genutzt werden, sagte Stengl, müssten Räume und Versorgungsanlagen wie z.B. die Heizung gewartet werden. "Darum wird das Gebäude weiterhin von einem Hausmeister betreut", so Harald Stengl.

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