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Unterwegs durch die Werner Lippeaue

Die Werner Wildnis fängt unterhalb des Friedhofs an. Da, wo das Rauschen des Verkehrs kaum noch zu hören ist und das Rauschen der Lippe noch nicht: in der Lippeaue. 415 Hektar misst das 2007 ausgewiesene Naturschutzgebiet zwischen Werne und Heil.
07.09.2016
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Der Weißstorch ist streng geschützt. 1991 war sein Bestand in NRW auf drei Horstpaare zurückgegangen: ein Tiefpunkt. Inzwischen liegt die Zahl bei rund 200. Das macht klar, wie groß Klaus Nowacks Freude war, als er auf einem Werner Acker 58 rastende Weißstörche gezählt hat. In Stockum und Heil gibt es Brutplätze. Nahrung finden sie in der Lippeaue. Ob das reicht, müsse sich zeigen.l© Foto: Klaus Nowack
Klaus Klinger (v. l.) und Klaus Nowack haben die Gruppe geführt.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Schwarzkehlchen gilt als besonders geschützter Vogel. Durch zunehmende Zerstörung seines Lebensraums – mageres Weideland mit kleinen Gebüschen – hat es immer seltener gute Lebensbedingungen gefunden. In den ehemaligen Rieselfeldern schon. Dort bauen die Singvögel seit einigen Jahren regelmäßig ab März ihre bodennahen Nester. In NRW soll es 2000 Brutpaare geben.© Foto: Klaus Nowack
Durch das Spektiv lassen sich die winzigen Vögel bestens beobachten - und halten dabei sogar still.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Graureiher.© Foto: Klaus Nowack
Der Fischadler - ihm begegneten die Exkursionsteilnehmer in der Werner Lippeaue.© Foto: Klaus Nowack
Der Neuntöter hat einen brutal klingenden Namen. Dass er zur Familie der Würger gehört, macht es auch nicht symphatischer. Zumindest aus Sicht der Käfer und Heuschrecken, die er auf dem Speiseplan stehen hat, sind diese Bezeichnungen richtig gewählt. Denn der kleine Vogel, der Heckenlandschaften mit Wiesen und Weiden liebt, spießt seine Beute auf spitzen Zweigen auf: im Gebüsch, wo er auch zwischen Mai und Juli brütet.© Foto: Klaus Nowack
Die Infotafel zu Beginn des Weges.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das erste Tier auf der Exkursion.© Foto: Sylvia vom Hofe
Zum Teil wurde Auenwald angepflanzt, aber längst nicht in dem Maße, wie ursprünglich geplant - zum Glück für die Vogelwelt.© Foto: Sylvia vom Hofe
Nasses Grünland: Das ist das vorherrschende Merkmal der Weiden.© Foto: Sylvia vom Hofe
Klaus Klinger (l.) erläutert, was die Teilnehmer sehen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Was man mit bloßem Auge nicht sieht: die zahlreichen kleinen Vögel wie Braunkehlchen und Co..
Unterwegs in den ehemaligen Rieselfeldern.© Foto: Sylvia vom Hofe
Die Pappeln unterhalb des Klärwerks sind alt und morsch - und bieten gerade deshalb einkigen Vogelarten einen besonderen Lebensraum. Eine der wenigen außerhalb von Gebäuden zu findend Brutplätze von Staren finden sich in den Hohlräumen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Diese Fläche mitten im Grünland bietet Rückzugsmöglichkeiten Rohrammer und Co..© Foto: Sylvia vom Hofe
Hier hat ein Fasanenjunges sein Leben gelassen. Die Spuren sind für Experten eindeutig: Es wurde von einem Raubvogel getötet.© Foto: Sylvia vom Hofe
Die Kühe scheinen das Interesse für Vögel nicht zu teilen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Eine Krähe attackiert den majestätischen Gast, einen Fischadler.
Da ist er: der Fischadler.
25 bis 30 Brutpaare des Eisvogels gibt in der Lippeaue des Kreises Unna. Die Gruppe hat auch einen Eisvogel zu Gesicht bekommen, der sich allerdings nicht mehr vermehren wird.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der mitgebrachte Eisvogel ist größer als viele dachten.© Foto: Sylvia vom Hofe
Auf Exkursion durch einen ganz besonderen Lebensraum© Foto: Sylvia vom Hofe
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